03.01.06 14:19 Uhr
 2.007
 

Staatsanwältin empfiehlt: Keine Verfahren bei unter 100 getauschten Songs

Einer neuen Empfehlung der Generalstaatsanwältin von Karlsruhe zufolge sollten Verfahren gegen User, denen nicht nachgewiesen werden kann, mehr als 100 urheberrechtlich geschützte Werke getauscht zu haben, eingestellt werden.

Bei 101 bis 500 geschützten Dateien droht dem Täter eine Vernehmung und erst ab 501 Dateien wird eine Durchsuchung im Rahmen einer weiteren Ermittlung vorgeschlagen. Dies alles gilt jedoch nur, wenn keine Vorstrafen vorhanden sind.

Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass in Einzelfällen zivilrechtlich gegen Beschuldigte vorgegangen werden kann, die weniger als 100 Dateien tauschen, da die Adresse in jedem Fall ermittelt wird.


WebReporter: _informer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: 100, Staat, Song, Verfahren
Quelle: www.heise.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Einbrecher stehlen bei Berliner Polizei Orden und Anstecker
USA: Vater erschreckt Tochter mit Clownsmaske und Nachbar schießt auf ihn
Versuchter Angriff auf Kanzlerin: Staatsschutz-Ermittlungen gegen 63-Jährige

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.01.2006 15:39 Uhr von Mike Shark
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
where: the childrens of tomorrow share their dreams with you and me
Kommentar ansehen
03.01.2006 15:40 Uhr von kekserator
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
LOL: alles spinner
Kommentar ansehen
04.01.2006 00:37 Uhr von Phoenix87
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Mike: irgendwoher kenn ich das
welche band?
Kommentar ansehen
04.01.2006 00:38 Uhr von Phoenix87
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nachtrag: All the children, now and ever
Will they ever have a future
What if we try, to open the eyes
For a better world tomorrow
(Freedom Call)
Auch nicht schlecht ;)
Kommentar ansehen
04.01.2006 02:43 Uhr von Curse
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Phoenix87: Wind of Change
Kommentar ansehen
04.01.2006 08:19 Uhr von Mike Shark
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Phoenix87: scorpions

Follow the Mosqua down to Gorky Park...

Wind Of Change
Kommentar ansehen
04.01.2006 10:00 Uhr von simonl
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
uhm ich will ja jetzt nich klischeehaft werden, aber...

1) 100 ist eine total willkürlich gewählte zahl, genau so wie 500
2) diese Empfehlung kommt von einer Frau

und wie groß der entstandene schaden bei 100-500 heruntergeladenen songs tatsächlich ist, kann sich jeder selbst ausrechnen.
Kommentar ansehen
04.01.2006 14:16 Uhr von Mondelfe
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Jede Wette die Generalstaatsanwältin von Karlsruhe hat 99 urheberrechtlich geschützte Werke getauscht! ;)

War mein erster Gedanke bei der Überschrift! ;)
Kommentar ansehen
04.01.2006 14:33 Uhr von bds
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@simonl: Deiner 2. Punkt ist genial :))
Kommentar ansehen
04.01.2006 20:28 Uhr von MBGucky
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
auch wenn ich mich jetzt als Aussenseiter oute, muss ich doch sagen, dass ich mir hin und wieder legal Musik kaufe (ITunes), um diese dann in MP3 umzuwandeln (ob das Legal ist, weiss ich nicht, aber der ITunes Player für Windows ist an allen Ecken und Enden verbesserungswürdig.)

Da dort jedes Lied 99 cent kostet, beträgt der Wirtschaftliche Schaden von 100 getauschten Songs 99 Euro.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass zum Tauschen nicht nur das Runterladen, sondern auch das Hochladen gehört, und somit die Schuld ja auf 2 Personen aufgeteilt werden müsste, beträgt der Wirtschaftliche Schaden auch nur noch 49,50 Euro.

Auch wenn die Dunkelziffer möglicherweise viel höher liegt, so sind diese 100 getauschten Songs eine gute Zahl und der Vorschlag sollte meines Erachtens zum Gesetz gemacht werden (Schäden von unter 25 Euro können meines Wissens eh nicht eingeklagt werden. Und die Dunkelziffer darf dabei nicht berücksichtigt werden, da sie nicht nachweisbar ist. Deswegen ist es ja eine Dunkelziffer.)

Die Musikindustrie sollte mit diesem Vorschlag eigentlich auch einverstanden sein.
Gegen hartnäckige "Illegale Filesharer" (es mag ja auch legale geben) kann also weiter vorgegangen werden.

jetzt fehlen nur noch 2 Sachen:

1. eine zeitliche Begrenzung, innerhalb der die 100 Files getauscht werden dürfen.

2. darf es nicht als illegal angesehen werden, wenn man eine von der MI in einem Filesharing-Netz angebotene Datei runterlädt. Denn schliesslich hat die MI das Recht, ihre Dateien anzubeiten, wo sie will. Und wenn jemand von dem Angebot gebrauch macht, ist das jawohl keine Straftat.

so, genug gelabert. Sorry für den langen Text ^^
Kommentar ansehen
05.01.2006 01:38 Uhr von netnetworx
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
faslche wieder gabe das orginal: wenn man sich den original artikel mal genau durch liest
erkennt man das die ausage von _informer falsch ist
es steht in original nichts davon das es um songs geht sondern allgemein um urheberrechtsverletzungen
dazu gehören auch programme und co!

also eine glatte note 6 für den artike von _informer
wenn den auch richtig
Kommentar ansehen
05.01.2006 01:56 Uhr von Phoenix87
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@MBGucky: Nicht schlecht, dein Vorschlag, aber wenn soetwas wirklich allgemein festgelegt ist, dass z.B. niemand , der weniger als 100 Songs im Monat illegal herunterlädt, angezeigt wird, wird das dann quasi behandelt wie gratis SMS a la:
"So, jetzt hab ich 100 Songs runtergeladen, jetzt warte ich noch 3 Tage, bis der neue Monat anfängt".

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Herr Altmaier (CDU - Kanzleramtschef) empfiehlt statt AFD besser nicht zu wählen
Die Flüchtlingskosten sind ein deutsches Tabuthema
Sport1: Oliver Pochers "Fantalk" nach nur einer Sendung eingestellt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?