03.01.06 13:53 Uhr
 2.616
 

Michigan: Superheld "Captain Jackson" wurde zum Verlassen der Stadt gedrängt

Die Stadt Jackson (US-Staat Michigan) muss ohne ihren Superhelden "Captain Jackson" auskommen. Nachdem er betrunken Auto gefahren war und seine Identität gelüftet wurde, entschloss sich der Fabrikarbeiter Thomas Frankini, seinen Dienst zu beenden.

Der maskierte und kostümierte Mann, der immer hilfsbereit war und mit seinen Rundgängen für etwas Sicherheit auf den Straßen sorgte, war bei manchem Einwohner nicht gut angesehen. Für die Polizei stellte er nur einen Witzbold da.

Nach dem Weggang aus Jackson will Frankini nun sein Glück woanders suchen.


ANZEIGE  
WebReporter: Katerle
Quelle: www.20min.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.01.2006 13:59 Uhr von beny3176
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
*lol*: Selten so nen Quark gelesen...also nich auf Deine News an sich gemünzt sondern auf die Story und die Wortwahl in der Quelle. *kopfschüttel*

IMHO kann man einen maskierten Spinner nicht gleich als "Superhelden" bezeichnen, nur weil er ab und an ner Oma über die Straße hilft oder weg gelaufene Hunde sucht.

MfG
~Ben~


P.S.: Gibbet in den VSA nicht meines Wissens auch ein Vermummungsverbot... ?
Kommentar ansehen
03.01.2006 14:29 Uhr von christianwerner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Bild in der Quelle ist ja wohl der Hammer. Ich kann mir gut vorstellen, dass da manche Bürger (und wohl auch die Ganoven) Angst bekommen haben. :-D
Kommentar ansehen
03.01.2006 14:39 Uhr von Kacknoob
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zu belächeln und doch wäre es wünschenswert ein paar mehr von seiner Sorte zu haben. Gut es ist eine etwas abgefahrene Art von Zivilcourage, aber immerhin es ist welche. Auch wissen wir ja nicht, ob es nur beim "Oma über die Strasse helfen" geblieben wäre, wenn er die Gelegenheit bekommen hätte.

Lieber ein gutmütiger Irrer als tausend gleichgülige mit Vernunft. Also mir ist der Typ sympatisch. Naja, aber auch für solche Helden gilt halt "Don´t drink and drive!" Sorry Pal.

Euer Kacknoob
Kommentar ansehen
03.01.2006 15:40 Uhr von justme27
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hatten wir auch, in Augsburg-Oberhausen lief mehrere Jahre ein Mann im Cowboy-Kostüm incl. Revolver und Schäferhund herum, und hat versucht den Menschen zu helfen. Wir haben immer "Sheriff" zu ihm gesagt...

Augsburg hatte auch noch eine andere "Berühmtheit dieser Art, Gerhardt Meister, genannt "König Barfuss". War ein cooler Kerl, wenn man mal hinter die Verrücktheit geschaut hat.
Kommentar ansehen
03.01.2006 15:58 Uhr von praggy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@justme27: ich hab mir eben mal "könig barfuss" vorgestellt... und musste grinsen... obwohl die einem leid tun können.. wir hatten in rostock zu meiner kinderzeit auch einen, der hieß nur "terneriffa" weil er jedem erzählt hat er will da hin.... aber wie, wenn er nicht aus der ddr raus kam??? zum schluss ist er vor lauter verzweiflung von einem hochhaus gehüpft... war bei uns übrigens ne gängige methode sich vom leben zu verabschieden... leider....
Kommentar ansehen
03.01.2006 16:17 Uhr von justme27
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Preggy: Hi, König Barfuss wusste immer sehr gut, was er tat. Ich würde ihn auch eher als Aktionskünstler bezeichnen (gut das dieser Begriff so dehnbar ist ;-) ), der sich zum Beispiel vor die Arbeitslosenklasse unserer Berufsschule stellte, und mit den Jungs und Mädels über Zukunftsaussichten palaverte.

Ausserdem ging er alle paar Jahre zu Fuß kreuz und quer durch Deutschland und sammelte dabei Spenden für die augsburger Obdachlosen (er gehörte nicht dazu). Leider hat er eine seiner Aktionen übertrieben und wurde deshalb in die Psychiatrie gesteckt, seitdem lässt er es sein.
Kommentar ansehen
03.01.2006 16:35 Uhr von Götterspötter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was is dat denn ? :): DUFF-MAN .... :) ....

Amerikaner :) ... immer mit einem Fuss in der Klappse
Kommentar ansehen
03.01.2006 18:55 Uhr von ludewig
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Keine Spinnerei bei Walt Disney kann so: bescheuert sein, als dass nicht irgendein Träumer
auf die fixe Idee kommen würde, das wäre realisierbar.
Die Witzfigur trägt doch ganz klar die Züge
von "Phantomias" (alias "Donald Duck").

(Den seinen gibts der Herr im Schlafe,
es gibt Kluge und gibt Schafe.)
Kommentar ansehen
03.01.2006 20:25 Uhr von der_Uri
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
in berlin-friedrichshain gibt es: GANJA-MAN
Ist son spindeldürrer jamaikanischer typ, der immer allen leuten davon erzählt, wie siene frau ihn verlassne aht und das er 7 jahre lang net gesprochen hat. einmal ist er bei meiner schule vprbeigekommen, hat sich an den zaun gelehnt und ist dann voll abgegeangen: "ihr sitzt im käfig wie affen. alles meine affen und ihr arbeitet für mich.....baut mir einen palast"
mit seinem akzent
klang das immer so geil.....
Kommentar ansehen
03.01.2006 21:56 Uhr von janinho
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Saugeil Das ist ja wohl der absolute Hammer, also ich finde die Geschichte hat wirklich Charme.
Eigentlich ein Jammer, daß er sein Kostüm an den Nagel hängen will immerhin scheint er ja ein hilfsbereiter Kerl gewesen zu sein. So durchgeknallte Leute gehören einfach zu einer Stadt dazu. Schön wenn auch mal einer positiv auffällt, die Originale in unserer Stadt fallen eher durch Dauersaufen und Leute anpöbeln in der Fußgängerzone auf.
Kommentar ansehen
03.01.2006 22:23 Uhr von Dream77
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ich finde das total süß, da will einer den leuten helfen, auch wenn es nur kleinigkeiten s ind. der typ ist doch ein wahrer gentleman, auch wenn sein kostüm etwas notdürftig ist :-)
Kommentar ansehen
04.01.2006 12:37 Uhr von Dherian
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ernst gemeinter "Mini"-Superheld: Ich habe mich jetzt mal spontan ein wenig über Captain Jackson informiert, und er ist nicht der Einzige der in Jackson Michigan als Superheld gearbeitet hat.
Die offizielle Seite findet ihr unter:
http://www.captainjackson.org/...

Zu Captain Jackson gehörten außerdem: Crime Fighter Girl und die Queen of Hearts.
sowie das inoffizielle und unbekannte Crime Fighter Corps, welches anscheinend aus mehreren Freiwilligen mit Zivilcourage bestand.

Captain Jackson als Solcher ist wohl eher nicht als "Superheld" in unsererm Sinne zu verstehen, sondern viel mehr als Super-Vorbild.

Das Crime Fighter Corps als eine Art außergewöhnliches Neighborhood-Watch Projekt.

Interessant ist an dieser Stelle auch, wie Captain Jackson sich selbst sieht:
http://www.captainjackson.org/...

Es handelt sichhier nicht um einen Verrückten, es handelt sich um eine Familie von "Weltverbesserern" die Jeder auf seinem Fachgebiet (Und davon hat vor allem die QUeen of Hearts ne Menge) Versuchten Aufklärung zu betreiben, Verbrechen zu bekämpfen, Opfern zu helfen und Vorbilder zu sein.

So wie man es sich in manchen Superheldenkomödien manchmal ansehen kann, jedoch nie in den "krassen Actionfilmen"
Superhelden als Vorbilder und nicht nur als gewalttätige Psychopathen die ihre privaten Kindheitstraumata über die möglichst brutale Erledigung von Verbrechern zu überwinden suchen.

Am interessantesten Jedoch finde ich den -extrem- weitsichtigen Bericht über "Being a Crimefighter in Real Life" in dem sich Captain Jackson mit den Alltagsproblemen eines Superhelden beschäftigt.

Zu finden hier:
http://www.scotlandsoftware.com/...

Alles in Allem ist diese Person alles andere als ein abgedrehter Irrer, sondern vielmehr ein couragierter Mann, der sich einen Weg gesucht hat, sowohl in "seiner Stadt" ein wenig für Ordnung zu sorgen, als auch über die Maske sich und seine Familie zu schützen.

Man stelle sich nur vor: Du bist verantwortlcih für das Einknasten von 50% aller kleinkriminellen Jugendlichen, was werden die sich wohl ausdenken, um zurückzuschlagen, wenn sie wissen wer du bist.

But a thought

Grüße
Dherian
Kommentar ansehen
04.01.2006 13:36 Uhr von the_smile
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wow: Aus der Quelle: Polizei macht seine Taten lächerlich, Einwohner beschweren sich... das erinnert mich irgendwie an den Anfang von Spiderman oder Batman vielleicht war er ja doch mehr Held als manche glauben. Und ich finde auch so ein bisschen mehr Zivilcourage auch in kleinen Dingen könnte überall nichts schaden. Und wegen 0,6 promille, hier in D waren es vor nicht allzulanger Zeit noch 0,8 promille wo man straffrei blieb, seine Identität herauszuposaunen naja jetzt ist halt niemand mehr da den sowas kümmert. Und das er Vorbild war für andere Leute steht ja auch in der Quelle.

Aber Phantomias sieht er nicht ähnlich.
Kommentar ansehen
05.01.2006 10:10 Uhr von Kingbee
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Frage an Götterspötter: Warum die Amerikaner immer mit "einem Fuß in der Klappse" wie du schreibst??


Um dich dort zu besuchen ?

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnt vor Neuwahlen
Bundeswehr: Zahl der gemeldeten Sexualstraftaten deutlich gestiegen
"Minions"-Macher arbeiten an "Super Mario" Animationsfilm


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?