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USA: Innocence Project korrigiert Justizirrtümer

Seit 1992 bemüht sich ein Team von Juristen aus New York, Menschen zu helfen, die unschuldig ins Gefängnis gekommen sind und bietet den Häftlingen Rechtsberatung an. Dabei offenbarten sich schwere Fehler im amerikanischen Justizsystem.

So wurden immer wieder Ermittlungen schlampig geführt, Beweise unterdrückt, Entlastungszeugen nicht benannt oder Falschaussagen erpresst. Oftmals blieben die wahren Täter auf freiem Fuß, während Unschuldige für Jahrzehnte eingesperrt blieben.

Erst das Aufkommen der DNA-Tests ermöglicht nun auch noch nach Jahren den Vergleich von Verdächtigten mit Tatort-Spuren und damit oft deren Entlastung. Das Innocence-Project kämpft nun für unabhängige Unschuldskommissionen.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Justiz
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2006 12:16 Uhr von snickerman
 
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Für den US-Präsidenten Bush sind Fälle, in denen nachweislich Unschuldige Jahrzehnte ohne Hoffnung auf Wiederaufnahme ihrer Verfahren weggesperrt blieben (oder sogar hingerichtet werden sollten) und dann von solchen Hilfsorganisationen befreit werden konnten, "ein Zeichen dafür, dass unsere Justiz funktioniert."
Kein Kommentar.
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03.01.2006 13:46 Uhr von bress
 
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ein Hoffnungsschimmer wäre schön, wenn sich im US-amerikanischen Rechtswesen allmählich ein Umdenkprozess in Gang setzen würde. Vielleicht können derartige Kommissionen in Zukunft auch in den USA Zweifel an der Todesstrafe in ihrer Endgültigkeit wecken. Das Bewusstsein, dass die Hinrichtung eines Unschuldigen nicht mehr umkehrbar ist, verbunden mit dem Nachweis, dass es in den USA nun mal bereits eine ganze Menge an Fehlurteilen gegeben hat, sollte die Verantwortlichen endlich aufhorchen lassen.

Bastian

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