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Proteste gegen Hartz IV sollen wieder auferstehen

Das bundesweite Bündnis Sozialproteste will nun wieder gegen die vor einem Jahr eingeführte Arbeitsmarktreform Hartz IV protestieren.

Peter Grottian vom Berliner Sozial Forum sagte, dass für das Frühjahr eine Großdemonstration geplant sei. Weiter sagte Grottian, dass die Konzepte der Bundesregierung gegen die Arbeitslosigkeit «untauglich» seien.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Protest, Hartz IV
Quelle: de.news.yahoo.com

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2006 16:38 Uhr von «azero»
 
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Untauglich? Notwendigerweise! Bei der falschen Medizin hilft eben auch eine Erhöhung der Dosis nicht.

Und wer immer noch glaubt, es gäbe Arbeit im Supermarkt zu kaufen und man müsse nur noch mal eben die "Arbeitsplätze schaffen", um das Heil und die Glückseligkeit zu verbreiten, der sollte so ganz allmählich mal reflektieren, ob sein EEG überhaupt noch reagieren würde. ;)

Mithin war es von Anfang an ein überaus sinnloses und leider auch wieder einmal sehr teures Unterfangen, den vielen kognitiv retardierten Wählern deutlich zu machen, dass die Arbeit schon für die noch vorhandenen Arbeitnehmer nicht ausreicht - geschweige denn, dass es praktikabel wäre, zusätzlich noch weitere Arbeitslose gewaltsam in den Markt drücken zu wollen. ... Und ich fürchte tatsächlich, dass es immer noch Leute gibt, die glauben, die Experten haben sich nur verzählt, wenn sie praktisch allen Reformen überaus negative Kritiken erteilen und sogar äußern, dass einige Teile der Reformen deutlich kontraproduktiv waren.

Bezeichnend für unser Politklimbim in Berlin ist übrigens wohl, dass ausgerechnet die einzige Reformmaßnahme, die einigermaßen positiv verlief zum Sommer diesen Jahres eingestampft wird, während an anderen, teuren und sinnlosen weiter festgehalten wird --- der Steuerzahler hat´s ja.

Beim letzten Mal, als diese Reformen umgesetzt werden sollten, rechnete ich noch auf eure Intelligenz, IM VORFELD zu erkennen, dass es wieder einmal heißen würde "Außer Spesen nichts gewesen"; vielleicht erkennt ihr es ja jetzt, dass es da mitnichten um "Randgruppen bashen" geht, sondern EUER PERSÖNLICHER GELDBEUTEL diesen Stuss finanziert - oder was glaubt ihr, wer die zusätzlichen 12 Mrd Euronen allein für die zweite Hälfte 2005 bezahlt hat? Geld, das mal eben spontan locker gemacht werden musste, weil man im Frühsommer überrascht feststellte, dass die ursprünglich geplanten Beträge "nicht ganz" ausreichten.

Ach ja, es mag vielleicht noch ein paar Hirngegrillte geben, die immer noch glauben, dass die "Sozialstaatsschmarotzer" und "HIV-Missbraucher" Schuld daran wären. Immerhin hat´s der Herr Clement ja gesagt, nicht wahr? Und Politiker lügen bekanntlich nicht. Denen rate ich jedenfalls, mal zu überschlagen, wieviel so ein HIV-Missbrauchstäter angeblich so unterschlagen haben müsste, um das erkleckliche Sümmchen von 12 Mrd Euronen zu ergaunern...
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02.01.2006 16:51 Uhr von Troll-Collect
 
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@«azero»: Ave großer Meister, schön nach der schöpferischen Pause wieder von dir zu lesen.
Was den letzten Absatz angeht: Schau mal in die entsprechenden Threads der letzten Wochen, was die "Leistungsträger" mit der spiegelglatten Großhirnrinde so von sich geben.
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02.01.2006 17:19 Uhr von Perleberger
 
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Proteste gibts noch: Entgegen der Meinung des Herrn Grotian haben andere deutlich mehr Durchhaltevermögen bewiesen - auch wenn es "die Medien" nicht so recht zur Kenntnis nehmen wollen.

In rund 80 Städten in Deutschland wird noch Woche für Woche immer montags in Form von Demonstrationen und Kundgebungen gegen die Agenda 2010 und Hartz IV demonstriert - und das seit August 2004!

Die täglichen Verschärfungen und bürokratischen Entwürdigungen der Bezieher von Hartz IV (AlG 2) nehmen immer noch zu und werden auf dem Rücken des Einzelnen und seiner Familie ausgelebt. Da haben die unsäglichen Beleidigungen des Herrn Clement über "Parasiten" schon Wirkung gezeigt.

Tatsache ist, dass die Ausgaben für Hartz IV von eben diesem Clement im Frühjahr 2004 künstlich heruntergerechnet waren - wissentlich falsch und allen Warnungen zum Trotz. Hartz IV kostet nicht mehr als vorher Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe, aber auch nicht weniger - nur kriegen die Betroffenen deutlich weniger Geld.

Zusätzlich gekostet hat die Bürokratie, Mieten, Einrichtung, Renovierung und Möblierung bis hin zu Telefonanlagen und PCs der "neuen" Job-Center - einschließlich des heraus geworfenen Geldes für die untaugliche software und private Vermittlungsfirmen, weil ja die Job-Center wegen der Umstellung auf Hartz IV immer noch nicht ihrer eigentlichen Aufgabe der Vermittlung von Arbeitslosen nachkommen.

Gut ist die Idee, immer wieder und in allen Formen gegen diesen Unsinn und Bürokratiemoloch, der die Leute nur schikaniert, aber nicht in Arbeit bringt, zu protestieren.

Die Agenda 2010 und Hartz I bis insbesondere Hartz IV sind der größte Unsinn der Regierung Schröder und von einer Allparteienkoalition aus SPDGrüneCDSUFDP im Bundestag und Bundesrat beschlossen am 23. Dezember 2003 - ein Denkmal politischer Unfähigkeit, Dummheit und Engstirnigkeit.

Eine alternative Politik ist möglich und am 26. März in drei Bundesländern wählbar.
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02.01.2006 18:31 Uhr von x-0rz1sT
 
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Bundesweites Bündnis "Sozialproteste": Das sagt ja wohl schon alles, oder ? Au man, kassieren sicherlich auch noch staatliche Förderung dafür... ? Ich wette diese ganzen Lippenaufbläser in deren Köpfen alles immernoch nach dem Motto "Nur was MIR ein Plus bringt, ist Sozial gerecht" geht, würden sich wie Kakerlaken auf Heißem Untergrund anfangen zu bewegen, wenn es auf einmal keinen einzigen Cent mehr vom Staat gebe !

"Ich bin jetzt hier , und jetzt schaff mir mal einen Arbeitsplatz, Staat !"

Wer es immernoch nicht begreift, dass hier jeder seinen eigenen Ar$ch versorgen muss, der hat es einfach noch nicht verstanden. ICH SELBST bin noch Schüler, verdiene aber mit kleinen Tätigkeiten am PC meinen Unterhalt, von dem man als Volljähriger Arbeitsloser mit einem Staatlichen Zuschuss - immerhin als Minijobber - trotzdem noch gut leben könnte. Und dazu rbaucht man keine gute Bildung. Auch keien Teuren PC. Man braucht nur diese Einstellung, dass einen die Eltern auch nicht jeden Monat mit Taschengeld versorgen können ! Immerhin minijobben könnten diese Sozialpürotestanten mal gehen.

PS: Wenn man bedenkt, dass bei mir viel zu viel Zeit für Schule drauf geht, könnte man hiervon sicherlich auch ganz gut leben, bei den Erträgen...
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02.01.2006 19:52 Uhr von SchlachtVati
 
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@x-0rz1sT: "Ich bin jetzt hier , und jetzt schaff mir mal einen Arbeitsplatz, Staat !"

hmm , was hältst du denn davon , wenn schon der ansatz der überlegung nicht stimmen kann !

du bist schüler , da macht es mich stutzig das nicht mal ansatzweise kritik in der schule wach wird !

was ist mit , laß doch die faule dreckige asibagage zu hause ! 10 millionen sind einfach zu faul zum arbeiten , oder etwa doch nicht ? hmmmm , wieviel kennst du denn die einen 1€ job abgelehnt haben , oder wieviel hängen tag täglich auf dem arbeitsamt (agentur) und betteln förmlich nach 1€ jobs ?

es werden immer weniger arbeitskräfte benötigt x-0rz1sT , und das ist eine tatsache , wird es nicht langsam zeit zum umdenken ? so in der richtung ,....

1. eigentum verpflichtet
2. recht auf faulheit ( die arbeitsagentur kostet 56 mrd im jahr und erreicht nichts nur den steuerzahler )
3.grundsicherung (1200-1500€ kopfgeld )
4.20h woche bei vollem lohnausgleich ( selbst dann hätten wir immernoch volle läden)

kannst mir ja mal schreiben warum diese 4 punkte nicht möglich sein sollen !!!

wir sind so hohl wie wir voll sind -*fast*- !!!
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02.01.2006 19:58 Uhr von Troll-Collect
 
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"es werden immer weniger arbeitskräfte benötigt x-0rz1sT , und das ist eine tatsache ,"

schon alleine deshalb wei immer mehr reguläre Arbeitsplätze in die von "x-0rz1sT" propagandierten Minijobs umgewandelt werden.
Oder weil Schüler wie "x-0rz1sT" um ihr Taschengeld aufzubessert (für Sozialversicherung, Miete, Essen kommt ja Papi auf) mit Billig-Stundensätzen Unternehmen und Freiberuflern Konkurrenz machen, die mit diesen Stundensätzen nicht mithalten können, weil sie auskömmlich kalkulieren müssen.


Wie schnell azeros letzter Absatz doch bewiesen wurde ...
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02.01.2006 20:00 Uhr von Troll-Collect
 
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zum Topic: interessantes Interview mit Harald Thomé ist Gründungsmitglied der Wuppertaler Sozialberatung »Tacheles«
http://www.jungewelt.de/...

Auszug:

>>
F: Wenn sich für so viele Menschen die Lage verschlechtert hat, warum hört man da nicht mehr Proteste? Bei der Einführung von Hartz IV vor einem Jahr gab es immerhin noch die Aktion »Agenturschluß«. Seitdem hat sich kaum noch etwas getan ...

Ich kann mir auch nicht so recht erklären, warum sich nicht mehr Widerstand entfaltet. Es ist dringend an der Zeit, daß auch die letzten Arbeitslosen die Realität begreifen und auf die Straße gehen.

F: Man hört immer wieder als Begründung: »Den Leuten geht es noch nicht schlecht genug.«

Das ist ein dummer Stammtisch-Spruch. Das Problem ist vielmehr, daß Arbeitslose mit ihren Problemen individualisiert werden. Es gibt kaum noch eine Gelegenheit, daß Betroffene mit anderen zusammenkommen, denen es ähnlich geht. Das fängt schon bei der Sozialberatung an: Die Leute werden in die Hinterzimmer gezogen und einzeln beraten.

Die Vereinzelung wird aber auch dadurch gefördert, daß Politik und Wirtschaft Arbeitslose pauschal als Schmarotzer hinstellen. Wer unter den Generalverdacht des Sozialbetrugs gestellt wird, wird sich nur schwer vor anderen dazu bekennen, arbeitslos zu sein.

F: Haben Sie eine Vorstellung, wie sich diese Individualisierung aufbrechen ließe?

Ich glaube, wir brauchen eine Art Zündfunken. Etwa der Art, daß noch einmal ein Politiker wie der frühere Arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) Arbeitslose als Parasiten beleidigt.
<<
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02.01.2006 20:17 Uhr von pulverschmid
 
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@x-0rz1sT: Hallo, kleiner Schreiber mit der großen Klappe! Du mußt sicher noch sehr sehr viel lernen, obwohl Du Schüler bist, auch sehr viel Leid, was dieses Land noch so für Dich bereit hält z.B., in Deinem kleinen Leben, was noch gar nicht angefangen hat. Die meisten HASS-Hartz-I-IV-Betroffenen haben hingegen ihr Leben lang durchaus gearbeitet und werden Dank westlichen Offenbarungen an Wohltaten nun wie der letzte Dreck behandelt. Das wünsche ich meinen Feinden nicht, Dir schon, wegen der unglaublichen Arroganz in Deinen jungen Jahren. Lerne, lerne viel und gründlich, dann wirst du vielleicht erst mit 35 arbeitslos und nicht erst mit 50 wie wir (Millionen nämlich)! Man muß sich nämlich weiß Gott gründlich überlegen, wem man was sagt und von welch niederem Status aus. Auch das muß man z.B. lernen und noch sehr viel mehr.
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02.01.2006 20:24 Uhr von Teppichratte
 
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Viele: haben einfach aufgegeben. Sie haben gemerkt, dass sie mit ihrem wichtigsten demokratischen Recht, nämlich der Wahl, auch nichts mehr bewirken können. Zum ersten gibt es kaum noch Unterschiede zwischen den Parteien, und falls doch, haben die allenfalls bis zur Wahl bestand.
Die Menschen haben längst gemerkt, dass die Politik selbst kaum noch Einfluß auf die Entwicklung in Deutschland hat, die Macht haben die großen Konzerne übernommen, die bestimmen die Richtung.
Der Politik bleiben maximal noch einige Placebos am Rande zu verteilen.
Es gibt zwei Möglichkeiten die Menschen veranlassen gegen die Politik zu demonstrieren, gesundes Selbstbewusstsein, das ist bei den meisten durch Arbeitslosigkeit und die dadurch entstandene Armut und Perspektivlosigkeit längst verloren gegangen, oder aber Verzweiflung, die ist wohl noch nicht groß genug. Es reicht aber ein Funken.
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02.01.2006 20:47 Uhr von UnimatrixMC
 
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@x-0rz1sT: Schön das du mit deinem PC dein Taschengeld aufbesserst. Aber nicht jeder hat Lust vor der Webcam zu strippen ;)
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02.01.2006 21:35 Uhr von SchlachtVati
 
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nur mal so zur info: 702 ARDtext Mo 02.01.06 21:33:02

Nachrichten Wirtschaft

2005 verschwanden 121.000 Jobs

Neue Ein-Euro-Jobs konnten 2005 den be-
schleunigten Stellenabbau in der In-
dustrie und am Bau nicht ausgleichen.
Ingesamt gingen in Deutschland 121.000
Arbeitspl tze verloren. Das teilte das
Statistische Bundesamt mit.

Im Jahresdurchschnitt gingen 38,7 Mil-
lionen Menschen einer regul ren Arbeit
nach. Das waren 0,3 1.909796e-313niger als 2004,
als Ich-AGs und Mini-Jobs noch f r ei-
nen Anstieg der Erwerbst tigenzahl um
0,4 40der 146.000 gesorgt hatten. Im
Produzierenden Gewerbe sank die Zahl
der Besch ftigten um 133.000 (1,7 ),am
Bau gingen 131.000 (5 ) Jobs verloren.

700 << > 703
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03.01.2006 11:00 Uhr von speculator
 
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Proteste - schön wärs Traurig, dass nur so wenige von uns "kleinen Leuten" bereit sind sich für unsere ureigensten Interessen selbst einzusetzen - und dabei steht uns noch weit schlimmeres als die asozialen Hartz-Reformen bevor und Proteste sind bitter nötig. Wer sich informieren und protestieren will, der kann ja mal diesen Links folgen:
http://members.aol.com/...
http://www.attac.de/...
http://www.stopbolkestein.org/
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03.01.2006 11:08 Uhr von Herbielein
 
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Das es wieder Proteste geben wird, kann ich kaum glauben. Die Leute sind doch schon desillusioniert und haben sich in ihr Schicksal gefügt.

Es wird auch nix bringen. Denn die Kassen sind leer, da zählt der Mensch nix.
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03.01.2006 11:53 Uhr von bergfreek
 
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Es ist immer wieder erstaunlich/erschreckend, mit welcher Doppelmoral hier einige schreiben.

Ihr werft einem Schüler, der sich traut seinen Mund aufzumachen, Dummheit und Unerfahrenheit vor! Ihr werft ihm vor, dass er versucht, seinen Lebensunterhalt - ansatzweise - selbst zu verdienen! Ihr beleidigt ihn, obwohl ihr gar nicht wisst, womit er sein Geld verdient!

Nur wenige hier haben das vielschichtige Problem im Kern erfasst. So gibt es Ausbeuter unter den Unternehmen, aber es gibt auch Sozialschmarotzer, die den Staat (die Gesellschaft) bescheißen. Es gibt Politiker, die so unfähig sind, wie 2/3 der Gesellschaft. Unfähig, vernetzte ökonomische und sozialgesellschaftliche Zusammenhänge zu kapieren, Selbstkritik zu üben und die in allerhöchster Intoleranz und Arroganz Andersdenkenden Intoleranz und Arroganz vorwerfen.

Wir haben Probleme mit einigen Teilen der Arbeitslosen (die nur abschöpfen und sich auf Steuerzahlerkosten einen schönen Lenz machen), mit Lobbies, die sich mit politischer Hilfe den Geldwanst vollsaugen, wir haben Probleme mit Unternehmen, die - trotz wirtschaftlicher Möglichkeiten - ihrer sozialen Verantwortung nicht nachkommen, wir haben Probleme, weil die Bürokratie mehr kostet als wir bezahlen können, wir haben Probleme, weil ein Großteil der Gesellschaft nur noch billige ausländische Produkte kauft....usw...usw..

Deshalb wird diese Gesellschaft noch nicht bald aufwachen! Der berühmte, hier vielzitierte Funke ist längst nicht in Sicht - das ist Wiunschdenken! Weil der Brennstoff noch gar nicht explosiv genug ist! Es geht uns insgesamt tatsächlich noch zu gut. Wenn ein H4-Empfänger mit 2 Kindern mehr Geld bekommmt als der Arbeiter, der dieses Geld mitverdienen muss, solange ist der Zündstoff noch lange nicht reif für die längst notwendige Explosion! Und solange die Gesellschaft ihre Milchkühe schlägt und prügelt, solange werden unsere Milchkühe weiter sterben oder die trockene Weide verlassen!

Ich habe hier 4 sehr interessante Fragen gelesen, die ich gerne aus meiner Sicht beantworten möchte:
>>1. eigentum verpflichtet
Stimmt! es verpflichtet dazu, den Wert für die Gesellschaft zu erhalten oder zu erhöhen. Dies geht für die meisten aber gar nicht mehr, weil die Abgaben an Väterchen Staat unbezahlbar geworden sind. Ich habe früher alle 2 jahre in mein Haus investiert, seit 8 Jahren vergammelt es zusehends und wir haben diesen Winter bisher noch nicht mal heizen können (außer mit einem kleinen Holzofen vom Sperrmüll)!
Wenn man sich - wie wir mit unseren 2 Kindern - weit über 20 Jahre alles Erdenkliche vom Mund abgespart hat, um im Alter wenigstens mietfrei wohnen zu können, für den sind solche Aussagen von - anscheinend stinkfaulen Nichtsnutzen, die nur auf Kosten anderer leben wollen - ein absoluter Hohn!
Die Einstellung des Fragenden zeigt genau die Richtung des Sozialismus: "wer nichts hat und wer nichts tut, dem geht es gut! Und wer arbeitet und Leistung bringt, dessen Geld man gern verschlingt!"

Der Sozialismus ist weltweit an dieser krankhaften Habsucht gestorben. Nur hier habens einige noch immer nicht kapiert, dass der Eimer irgendwann leer ist. Und dann wird es sehr dunkel - dann wird aber endlich auch der Funke zünden!

<<2. recht auf faulheit ( die arbeitsagentur kostet 56 mrd im jahr und erreicht nichts nur den steuerzahler )
stimmt - die arbeitsagenturen und argen gehören völlig abgeschafft, sie sind die gigantischsten und teuersten verwaltungsmaschinerien, die jemals ein land aufgebaut hat.
Das Recht auf Faulheit existiert tatsächlich (noch) und wird weidlich ausgenutzt. Ich behaupte, ca. 40 bis 50% aller Arbeitslosen wollen nicht arbeiten, weil sie hervorragend vom Staat leben. Das sind Erfahrungswerte aus diversen Seminaren und Beratungen auch mit Arbeitslosen und nicht populistisch an den Haaren herbeigezogen.

<<3.grundsicherung (1200-1500€ kopfgeld )
ähhh, hallo?? die grundsicherung ist doch fast genauso hoch. eine 4-köpfige h4-familie hat ungefähr 200 euro cash mehr im monat als ich als alleinverdiener netto rausbekomme.
mal im ernst und ganz ehrlich: wer hier im forum würde bei 1.500 euro kopfprämie im monat denn wirklich noch arbeiten gehen?? nur unrealistische spinner können solche forderungen stellen!

<<4. 20h woche bei vollem lohnausgleich ( selbst dann hätten wir immernoch volle läden)
häää? welche läden denn?? es gäbe dann nur n
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03.01.2006 13:17 Uhr von pulverschmid
 
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@bergfreek: Viel geschrieben, aber Thema völlig verfehlt, hätte mein alter ehrwürdiger Lehrer dazu geurteilt.
Du hast weiter nicht, als einen Haufen Polemik aus Deiner offensichtlich bescheidenen und unwissenden Sicht zusammengeschaufelt, bist aber den Lebens-Problemen eklatanter Art von mindestens 5 Millionen arbeitslosen und damit armen Menschen in keinster Weise gerecht geworden. Wohl dem, dem es noch in seinen jungen Jahren gut geht, wie lange wohl noch? Dann bitte sprechen wir uns wieder, oder doch lieber nicht, weil mich Unverständnis schon immer abgestoßen hat. Und noch eins, ein unmündiger Lümmel wie der tolle Schüler mit seinem tollen Taschengeld-Einkommen und der Vollversorgung durch das Elternhaus, sollte hier zumindest hier unter den Diskussionen lebenserfahrener und vieler leidtragender Menschen, das Maul weißgott nicht aufreißen. Ich hatte das ja erläutert. Aber manche befreifens auch dann nicht. Das ist wiederum Ignoranz. Das wars, nicht mehr dazu, weil die Zeit zu kostbar für Derartiges.
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03.01.2006 13:27 Uhr von Perleberger
 
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@bergfreek: Erst Zensuren verteilen und die hier Schreibenden (arrogant?) benoten, und dann selber in die Vorurteils-Schublade ganz tief und dreckig hineingreifen, wenn Du schreibst:

"Ich behaupte, ca. 40 bis 50% aller Arbeitslosen wollen nicht arbeiten, weil sie hervorragend vom Staat leben."

Es gibt in Deutschland über 4,6 Millionen offiziell registrierter Arbeitsloser und laut Ex-WiMi Clement noch weitere mindestens 1,5 Millionen, die nicht in der Statistik erscheinen.

Also bei diesen weit über 6 Millionen Menschen behauptest Du einfach aufgrund Deiner persönlichen kleinen Erfahrungen und Einschätzungen, dass 40-50% davon gar nicht arbeiten wollen.... hhmmmm ....... weil sie hervorragend vom Staat leben.

Schon mal überlegt, dass diese Menschen zum Teil jahrelange negative Erlebnisse mit Bewerbungen hinter sich haben, weil niemand ihnen Arbeit gibt?Wie stehts mit deren Selbstwertgefühl ... schon mal daran gedacht, dass hier Schutzreflexe tätig sind, weil diese Menschen sich sonst als "überflüssig" für diese Gesellschaft gleich aufhängen könnten?

Wie würdest Du jahrelang damit umgehen, wenn Dir trotz aller Bemühungen ständig immer wieder bescheinigt wird, dass Du zu nichts mehr taugst oder zu gebrauchen bist. Das trifft im übrigen Niedrig- wie Hochqualifizierte gleichermaßen.

Du würdest immer noch hoch erhobenen Hauptes glücklich im Walde herumlaufen und pfeifen: Ich bekomm gleich einen Arbeitsplatz - Arbeitsplatz - Arbeitsplatz!


Denk mal drüber nach, ob Deine Nicht-populistischen Eindrücke nicht völlig falsch sind - oder bist Du Berufspsychologe mit Allwissenheitsanspruch - ne, ich denke eher halt auch nur jemand, der seine eigenen Vorurteile pflegt und die Vorurteile anderer trefflich kritisiert.
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03.01.2006 14:03 Uhr von landcruiser
 
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Hartz IV-Proteste ja und niemand geht hin.Wir leben nun einmal nicht in Frankreich oder Spanien usw. ,der Deutsche an sich ist viel zu bequem,zu faul und selbstsüchtig.
Wir reden ja auch nicht von 4 oder 5 millionen nein wir müssen von mindestens 10 Millionen ausgehen denn wie heute gerade veröffentlicht gibt es "offiziell" 4,606 Millionen Arbeitslose die Arbeitslosengeld 1 beziehen dazu kommt noch mindestens die selbe Anzahl Hartz IV Empfänger wobei die dortige Zahl noch wesentlich höher sein kann,weil ja unzählige Ehepartner und Lebenspartner gar nicht mehr erfasst werden.Selbst Erwachsene Kinder fallen mittlerweile durch das Raster wenn sie bei den Eltern leben.
Der DGB hat bereits vor Jahren die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland inklusive Sozialhilfeempfänger und Wohngeldempfänger auf über 20 Millionen geschätzt.Und wenn man diese Zahlen zu Grunde legt dann wird einem wohl viel eher klar warum kein Geld in der Staatskasse sein soll.
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03.01.2006 15:23 Uhr von ichaufklebstoff
 
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@alle-Hartz-IV-Empfänger-Kritiker: Wie können hier einiger nur so über Hartz-IV Empfnger herziehen? Ok, ich denke es gibt beide Arten von Leuten: Zum einen die die arbeiten wollen, aber kein Job kriegen und zum anderen Teil die Leute die einfach nicht arbeiten wollen, welche aber meiner Meinung nach eine Minderheit darstellen.

Ich bekomme selbst auch HartzIV, bin auch noch Schüler, und arbeite nebenbei. Ich beziehe das Geld nicht gerne und werde auch so bald es möglich ist damit aufhören, bin aber trotzdem wirklich froh in einem Staat leben zu können der ein solches System (noch) besitzt.

Der größte Nachteil an dem System ist der extrem hohe Bürokratie Aufwand. Das zweite ist, dass die Zuverdienstmöglichkeiten wirklich miserabel ausgearbeitet sind. Eine sehr gute Möglichkeit, wäre meiner Meinung nach die Leute nebenbei arbeiten zu lassen ohne ihnen etwas abzuziehen und streichen sobald die Person es geschafft hat den Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. So hat die Person die Möglichkeit über einen gewissen Zeitraum etwas mehr zu haben, dann jedoch sich selbst versorgt. Müsste natürlich etwas dran gefeilt werden, aber ich denke möglich ist es auf jedenfall.

Es ist nämlich sehr deprimierend, wenn ich für einen geringen Stundenlohn fast 100Stunden arbeite und davon das behalten darf wofür ich eigentlich nur 25 Stunden arbeiten müsste. Wo ist da die Motivation? Da gehe ich doch lieber nur 25 Stunden arbeiten, wenn ich sowieso nur so wenig behalten darf.

Ich lebe auch noch bei meinen Eltern bzw. meiner Mutter und Stiefvater. Und wir bekommen auch mehr als wir bei Sozialhilfe bekommen hätten (also doch ein kleiner Vorteil) aber wo sollen die Leute die Motivation her nehmen, wenn Ihnen direkt das meiste ihres Verdienstes abgezogen wird?

Ich hoffe ich muss das Geld nicht mehr lange beziehen und wünsche allen Hartz-IV Empfänger alles Gute. Auch falls das Menschen bei sind die sich wirklich nur ausruhen, bitte ich alle, Hartz-IV Empfänger nicht so pauschal zu diskrimieren (an den Herren mit seiner 40-50% Aussage).

peez Kleba
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03.01.2006 16:12 Uhr von «azero»
 
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Lieber bergfreek, mal ernsthaft: Hast du auch nur eine einzige Sekunde nachgedacht, bevor du dein statement verfasst hast?

Niemand verurteilt unseren x-0rz1sT dafür, dass er sich sein Taschengeld selbst verdient. Niemand. Im Gegenteil: Zumindest ich freue mich, dass es noch kids gibt, die nicht alles in den Hintern geblasen bekommen wollen. (Auch wenn ich die Bemerkung, dass die Schule beim Geldverdienen störe, mehr als bedenklich empfinde. ;))

Listigerweise müssen die meisten Menschen allerdings nicht fürs Taschengeld arbeiten, sondern, und ich nehme das auch von dir an, für den Lebensunterhalt - zumeist für die ganze Familie.

Sie haben also schon hier gänzlich andere Prämissen, so dass die naive Einstellung unseres Exorzisten nur mit seiner (noch) reichlich infantilen Weltsicht zu erklären und zu entschuldigen ist.

Das dann folgende Geseier von "Milchkühen", die geschlagen werden, ist hingegen durch nichts zu entschuldigen. Ich bin eine dieser "Milchkühe". Und ich habe es satt, ständig für absurde Spielchen, deren Unzulänglichkeit bereits VOR ihrer Umsetzung offensichtlich ist, zu bezahlen, nur um so retardierten Menschen, wie dir (zumindest stellst du dich so dar), die Chance zu geben, am eigenen Leib zu erfahren, welche absurden Auswüchse es zeitigt, wenn man nur auf das Großkapital hört.

Und selbst das könnte ich noch irgendwie tolerieren, immerhin verdiene (naja, "bekomme" ;)) ich recht gutes Geld, wenn diese Leute wenigstens aus den Folgen solcher unsinnigen "Reformen" ihre Schlussfolgerungen ziehen würden. Doch Fehlanzeige! Selbst daraus lernst du kein Stück - eine bewundernswerte Lernresistenz, die du da an den Tag legst; steht dir doch so das vielgepriesene biblische Himmelreich offen.

So regst du dich über den dritten Punkt der von SchlachtVati unterbreiteten 4-Punkte-Agenda auf; anscheinend ohne auch nur im Ansatz zu begreifen, was er dir damit sagen wollte.

Es ist nicht die Schuld der Arbeitslosen, dass du so wenig verdienst. Im Gegenteil. Solange sie zu Hause bleiben, darfst du zu dem privilegierten Teil der Bevölkerung gehören, die für ihr Geld noch arbeiten dürfen. Und wenn das weniger sein sollte als die Arbeitslosen bekommen, dann solltest du dich mal fragen, wie es sein kann, dass eine, auf dem Warenkorb von 1998 basierende, Kalkulation mehr ZWINGEND NOTWENDIGES Einkommen ermittelt, als du im Jahr 2005 bekommst --- und wer dafür verantwortlich ist.

Solltest du bei diesen - dich hoffentlich nicht allzu sehr überfordernden - Gedanken zu der Schlussfolgerung gelangen, dass es möglicherweise daran liegt, dass die Realkaufkraft der Durchschnittsverdiener heute um fast 10% niedriger ist als sie es noch 1992 war, und selbiges wiederum daran liegen könnte, dass die letzte Dekade bestenfalls "maßvolle" Lohnerhöhungen brachte, um die allseits gepredigten "Arbeitsplätze" zu erhalten (was bekanntlich, und ich hoffe inständig, dass du wenigstens das bemerkt hast, auf ganzer Linie scheiterte), dann bist du, das kann ich dir versichern, schon mal auf dem richtigen Weg.

Und wenn du jetzt für dein anscheinend sehr geringes Einkommen immer noch die Arbeitslosen verantwortlich machen willst, dann gebe ich dir gleich die nächste Nuss zu knacken: Volkswagen hat in den vergangenen 13 Jahren seine Gewinne um über 2600% gesteigert. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Daimler-Chrylser AG verkündete anno 2002 auf einer Hauptaktionärsversammlung öffentlich, dass er stolz darauf sei, dass DC für die Jahre 1998-2003 praktisch keine Steuern zahlen müsse. ... Diese Liste lässt sich beinahe endlos fortsetzen.

Im Gegensatz dazu gibt es eine Studie des Sozialministeriums, wonach der Sozialmissbrauch Arbeitsloser und Sozialhilfeempfänger jährlich bei etwa 200 Mio Euronen läge. Zweifellos, das ist eine gewaltige Summe. Erst recht, wenn man so wenig verdient, dass man mit einem Ofen vom Sperrmüll heizen muss. Aber umgelegt auf die Arbeitslosen liegt der "Durchschnittsmissbrauch" bei sage und schreibe rund 20 Euronen pro Jahr.

Allein Herr Esser mit seiner 60-Mio-DM-Abfindung für 9 Monate "Arbeit", in der er Mannesmann, ein funktionierendes und rentabel arbeitendes Unternehmen an die Konkurrenz verschacherte, schadet (und dabei muss man noch nicht einmal den Zins und Zinseszins berücksichtigen, SchlachtVati ;)) dir und mir weit mehr, als es 1,5 Mio Durchschnitts-Missbrauchs-Arbeitslose machen; von den zusätzlichen Arbeitslosen wollen wir am besten gleich ganz schweigen...

In diesem Kontext wird dein absurd-lächerlicher Versuch, Herrn Köhlers Meinung zu diskreditieren, wenn sogar er von einer "staatlichen Grundsicherung" spricht, ziemlich haarsträubend, denkst du nicht? Oder hast du nur mal eben ein bisschen prollen und der Welt zeigen wollen, wie ungebildet du bist, obwohl du eine Meinung hast? (Auch dich würde anscheinend der nuhrsche Aphorismus "Manche haben das mit der Meinungsfreiheit falsch verstanden: Man DARF eine Meinung haben - man MUSS NICHT." sehr zutreffend charakterisieren, nicht wahr?!)
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03.01.2006 16:14 Uhr von «azero»
 
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Teil II: Kein Wunder also, dass deine naive Weltsicht es dir verbietet, zu reflektieren, dass konsequenterweise die Einkommenssteigerungen nach fast 15 Jahren endlich wieder einmal die Inflationsmarke übersteigen _müssten_, um die staatliche Grundsicherung zu übersteigen. (Abgesehen davon gibt es zahlreiche Menschen, die durchaus gern arbeiten gehen, auch wenn du es vielleicht nicht wahrhaben willst.)

Ach ja, und was du so naiv als "krankhafte Habsucht" diffamierst, ist Bestandteil des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Wenn dir das nicht passt, dann solltest du dir überlegen, ob du überhaupt in einem Staat leben möchtest, der sich "in Richtung Sozialismus" bewegt, wenn er im GG, Art 14, Abs 2 postuliert "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.". ... Kennst du eigentlich nicht einmal das Grundgesetz dieses Landes?!



... Das mit dem "unrealistischen Spinnern" ist also angesichts der vielen Proleten-Stammtischparolen zu einer Selbstreflektion geworden, oder wie soll ich das verstehen, bergfreek?!
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03.01.2006 16:45 Uhr von SchlachtVati
 
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@bergfreek: "Der Sozialismus ist weltweit an dieser krankhaften Habsucht gestorben. Nur hier habens einige noch immer nicht kapiert, dass der Eimer irgendwann leer ist. Und dann wird es sehr dunkel - dann wird aber endlich auch der Funke zünden!"

ojeoje ,

...ich streng mich da mal nicht an !!! sondern nutze richtiges wissen !!!

"Die Opfer unseres Systems sind jetzt die Länder der Dritten Welt ebenso wie die Natur, die erbarmungslos ausgebeutet werden, um unser Wirtschaftssystem zu stützen. Wer Geld nur investiert, um den höchstmöglichen Profit zu erzielen und zu expandieren, wird eines Tages den Preis dafür bezahlen müssen, und es wird ein sehr hoher Preis sein, den das Wirtschaftswachstum fordern wird. Wenn es nicht die Vernunft ist, die die Menschheit zur Umkehr bewegt, dann werden es die Fakten sein. [ ... ]
Die Menschen glauben immer: So ist das eben mit dem Geld. Das kann man nicht ändern. Das ist nicht wahr. Wir können es ändern. Wir haben das Geld geschaffen und wir können es auch anders machen."

Michael Ende
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03.01.2006 17:07 Uhr von bergfreek
 
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Ihr "armen Armen"!! Was heuchelt ihr euch hier einen ab? Ihr habt doch nur Schiß, dass man euch künftig noch ein wenig mehr vom leicht verdienten Geld streicht oder ihr statt einer 120qm in eine 98qm-Wohnung umziehen und dann womöglich doch arbeiten gehen müsst?

Wer arbeitslos ist und arbeiten will, der hängt nicht hier stundenlang im Forum rum, sondern der arbeitet oder sucht grad welche - oder hat Feierabend! Denn es gibt Arbeit. Jaja ich weiss, nicht die Art Arbeit die euch Spaß macht! Meine macht mir manchmal auch keinen Spaß und ich muss am Monatsende oft mit weit weniger als ein Hartz4er auskommen.

Allen die hier populistisch ohne echte Argumente gegen Kritiker (spez. gegen mich) wettern sei Folgendes gesagt:
doch - ich war auch schon mal 11 Monate arbeitslos! Ich hab mich auch beschissen gefühlt, als alter Fachidiot scheinbar nicht mehr gebraucht zu werden! Ich hab auch an mir gezweifelt, hab die Selbstachtung verloren und schließlich sogar für kurze Zeit völlig resigniert. Aber dann hab ich mir selber Arbeit gesucht - und hab auch welche gefunden.
Ich betreue Arbeitslose psychologisch und im Alltag - als selbstständiger Unternehmer. Daher kann ich sehr wohl - mit mehr Erfahrung als ihr alle auf diesem Gebiet - behaupten, dass tatsächlich mehr als 40% der deutschen Arbeitslosen innerlich nicht wirklich arbeiten wollen.

Dass ihr nun mit Abzockern mal pauschal in einen Topf geworfen werdet liegt in der Natur der Sache:
Entweder - wenn ihr nicht dazu gehört - weil ihr zumindest die erhebliche Masse an Sozial-Schmarotzern gar nicht sehen wollt. Ihr verteidigt quasi die Abzocker und stellt euch damit mit ihnen auf eine Stufe.
Oder weil ihr - wenn ihr doch selber einer seid - den Mumm habt, euch einzugestehen, dass ihr eigentlich doch Arbeit finden könntet, wenn ihr nur wirklich wolltet. Dass ihr nur zu faul und zu überheblich seid, JEDE Arbeit zu machen und mit eigener Hänge Arbeit zu überleben.
Ihr legt euch bequem zurück in die Hängematte, die andere für euch finanzieren und mitverdienen müssen und jammert dabei, dass es einem schlecht wird, wenn man weiss, wie Elend wirklich aussieht!

Es ist immer wieder der gleiche Stuss, der geredet wird (stets die selben Ausreden) und es ist erstaunlich, wie wenig es sind, die das Problem bei sich selbst suchen. Nur die anderen sind schuld, die anderen müssen doch..., die anderen sollen mal,.....nichts werden Andere für euch tun! Gar nichts! Und vergesst den Staat - diesen sowieso!

Mein Opa hat nach dem Krieg, als die Familie wirklich alles verloren hatte, als Holzfäller (mit Axt, Handsäge und Leiterwagen) jahrelang 11 Menschen (!!!) ernährt - ganz ohne Staat. Und glaubt mir, Holz wurde damals schon mies bezahlt! Sommer wie Winter ist er früh in tiefster Dunkelheit aus dem Haus und abends erst im Dunkeln heimgekehrt. Das waren andere Zeiten, ich weiss. Aber ich kann mich sehr gut an ihn erinnern und so ein ganz kleines Stückchen meines oder eures Opas wenn in euch wäre, dann würdet ihr - egal wo und was - Arbeiten gehen für euch und für eure Familien anstatt hier das Schmarotzertum zu heiligen, die Faulheit anzubeten und Kritiker mundtot zu reden.

Noch was zum Schluß:
ich will hier bestimmt niemanden pauschal angreifen und ich bin der Letzte, der Arbeitslose per se verurteilt - Arbeitslose sind meine Kunden und ich weiss, dass weit über die Hälfte wirklich arbeiten will und zutiefst verzweifelt ist. Da sind Schicksale dabei, das kann man nicht erzählen.
Genau darum kann ich es nunmal nicht ab, wenn auch Schmarotzer pauschal als "arme Menschen" und Leistungswillige (Arbeiter, Unternehmer, 1-Euro-Jobber, etc.), die ja letztlich alles bezahlen müssen, pauschal als "Blödmänner" bezeichnet werden!
Das haben hier einige vehement getan, und nur an sie richtet sich dieser bewusst überzeichnete, pauschalierende und extrem angriffslustige Text! Kapselt euch ab von den vorhandenen (a-)sozialen Blutsaugern, dann wird man euch auch als verzweifelte Menschen erkennen, die wirklich Hilfe suchen! Alle anderen sollten mal in sich gehen und überlegen, wie lange dieses Volk so überhaupt noch existieren kann? Seit Juli 2004 lebt statistisch gesehen (Quelle: Bund der Steuerzahler) über die Hälfte der Deutschen vom Staat!
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03.01.2006 17:22 Uhr von Perleberger
 
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@bergfreek: Tja bergfreek, jetzt hast Du Dich doch tatsächlich geoutet - wenn man arbeitslos wird und zu nichts mehr nutze wegen Alter etc, dann benutzt man eben "die Arbeitslosen" als Erwerbsquelle und schult sie zum 7 mal in 3 Jahren auf neue Bewerbungsmethoden und - mappen.

Dann solltest Du aber nicht so perfide auf Deiner Erwerbquelle rumschimpfen - Du sägst den Ast ab, auf dem Du hockst. Und schlecht bezahlt wird meines Wissens in der "Fortbildungsindustrie" rund um die Arbeitslosen nicht, es wird nur nichts erreicht damit, also rausgeschmissenes Geld.


Oder Du leidest darunter, dass ein anderer den Reibach macht und Dich schlecht bezahlt, weil Du es nicht selbst geschafft hast, zu den Abzockern zu gehören, die so Tröpfe wie Dich für wenig Geld schuften lassen.

Aber deswegen mußt Du doch nicht gleich die Arbeitslosen pauschal beschimpfen - auch wenn es in Nordbayern rustikal zugeht.

Du solltest mal selbst einen Fortbildungskurs in selbständigem Denken machen - das hilft ungemein.
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03.01.2006 18:36 Uhr von pulverschmid
 
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Ein letztes Mal zu "bergfreek"! Da haben wir ja wiedermal einen Demagogen, wie er im Buche steht. Redet viel, weiß nichts, schwingt hier aber große garstige Reden, voller Unverständnis und Unwissen! Solche Leute mag unser lieber Staat natürlich, am liebsten sogar. Ich für meinen Teil habe i.d.T. keine Lust, mich mit solchem Ges. auseinanderzusetzen, weil wir wirklich Wichtigeres zu tun haben, nämlich Tag für Tag um unser Leben zu kämpfen. Dieses Ungemach ist Ausbeutern natürlich fremd, solange sie nicht selbst durch den Rost in den Abgrund unseres Staates fallen. Gemeinheit hält nicht ewig durch und "Hochmut kommt vor dem Knall!", den manche allerdings auch schon vorher haben. Es ist mir schlicht zu perfide, mich vor Gesocks rechtfertigen zu sollen, daß ich als Deutscher in Deutschland so leben muß (gesetzlich verordnete Armut!!!), wie es auch weiteren Millionen zugemutet wird und zwar in einer Art Sklavendasein mit Sippenhaftung (HASS-Hartz I-IV) und einer Entrechtung, die zumindest bei Deutschstämmigen das 3. Reich heute nun schon übertrifft. Das ist eine böse Feststellung zu leider bösen Tatsachen, die natürlich keiner gerne hören will. Was haben wir hingegen für edle Grundsätze in unserer Verfassung stehen! Die Schande sind nicht die Opfer dieser Gesellschaft, sondern deren Verursacher!
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03.01.2006 18:46 Uhr von Sachsenwolf
 
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Schöne Idee, aber es hilft nichts. Die Verwaltung setzt doch noch nicht einmal die höheren Zuverdienstgrenzen seit dem 1.10.2005 um. Wer sich auch einen noch so gering entlohnten Job sucht, der wird weiterhin bestraft.
Da wird mehr Zeit mit Widersprüchen schreiben verbraucht, als mit Bewerbungen.

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