02.01.06 11:24 Uhr
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Letzte Ausstellung im Palast der Republik – Abriss soll im Januar beginnen

Am Silvesterabend ist im Palast der Republik die letzte Ausstellung in den altehrwürdigen Räumen zu Ende gegangen. Der Abriss des mit Asbest verseuchten DDR-Baus soll bereits im Januar beginnen.

Mehrere hundert Menschen feierten am Silvesterabend sogar noch eine Anti-Abriss-Party. Sie wollten das alte Gebäude zukünftig für Kunstausstellungen und Kunstprojekte nutzen.

Im Januar will der Bundestag noch einmal über den Abriss entscheiden, obwohl die Entscheidung über den endgültigen Abriss des Gebäudes bereits 2003 beschlossen wurde.


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WebReporter: alipop
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Republik, Palast
Quelle: portale.web.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2006 11:04 Uhr von alipop
 
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Super Idee, das Gebäude ist ja total Asbest verseucht aber für Ausstellungen kann man es noch nutzen, was fürn Humbug, oder wollten sie den ganzen Komplex noch renovieren ?
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02.01.2006 11:29 Uhr von zatarc
 
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Naja das Ganze ist auch ein Stück Geschichte. Demnächst kommt man noch auf die Idee, die Kongresshalle in Nürnberg abzureissen. ;)
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02.01.2006 15:05 Uhr von sds-donnergott
 
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Wenn man keine Ahnung hat Das war zwar Asbestbelastet, genauso wie die Berliner Messe, die übrigens nicht abgerissen wird, weil der Asbest, solange man das Gebäude nicht abreißt oder entkernt oft nicht weiter gesundheitsgefährend ist (zumindest in diesen Fällen). Der Asbest war allerdings ein Guter Vorwand das Gebäude innen zu entkernen was den Asbest hervorgeholt hat, weswegen man das Gebäude jetzt abreißen muss... (logisch oder?)

Jedenfalls erinntert das ganze Stark an Nürnberg in den Nachkriegsjahren als man um jeden Preis die NS-Kongresshalle abreißen wollte (war allerdings zu teuer. Mittlerweile ist man dort ganz froh, dass mans gelassen hat).

Ursprünglich sollte das Berliner Stadtschloss rekonstruiert werden (1. Schwachsinn 2. unbezahlbar teuer), da die Stadt allerdings kein Geld hat soll der Palast nun einfach so abgerissen werden und durch nichts ersetzt werden.

Hauptsache man hat die Symbole des Vorgängerregimes beseitigt, das Volk glaubt sowieso was einem erzählt wird (siehe Autorenkommentar)
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03.01.2006 00:01 Uhr von JeriC-hsk
 
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architektonisch: mag ich den Palast. Sehr schade drum.
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03.01.2006 09:30 Uhr von *Flip*
 
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Bin froh, dass dieses Kommunistenquadrat abgerissen wird. Die vorher dort stehenden Gebäude waren von weitaus höherem kulturellen Wert.

Und, hat es die SED Bonzen interessert ? Die haben auch alles platt gemacht und eklige quadratig praktische Betonglötze hingestellt und die Grünflächen alle zubetoniert.

Hoffe, dass das Konzept umgesetzt wird, indem die Fassade des Berliner Stadtschlosses wieder rekonstruiert wird und innen, wie beim Reichstag, ein modernerer Stil zur Anwendung kommt.

Tschau
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03.01.2006 14:35 Uhr von *Flip*
 
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@primera: " Was soll man von jemandem halten, den dem Berliner Stadtschloss architektonische Qualitäten zuspricht ?"

Nicht dein Ernst oder ? Vielleicht mal die Augenklappen abnehmen.Und das Internet nicht nur zum Schmuddelseiten anschauen nutzen.

"Bereits 1443 legte der Kurfürst Friedrich II. den Grundstein für das erste Berliner Stadtschloss. Über die Jahre folgten zahlreiche Um- und Anbauten der verschiedenen Bauarchitekten der Zeit. Letztendlich bestand das Schloss aus Gebäudeteilen mehrerer Zeitepochen und Baustile von 1505 bis 1901. Erst um 1901 erhielt es die heute diskutierte Form mit Kuppelbau.

Berlin, nach der Nationalversammlung 1848 in der Frankfurter Paulskirche und in Folge dessen der Gründung des Deutschen Reichs im Jahr 1871 war nun auch Reichshauptstadt geworden.

Das Berliner Stadtschloss in Ausführung von 1850 stand auf der Fläche zwischen dem östlichen Spreearm und der Schlossfreiheit. Praktisch die Fläche vom einstigen Palast der Republik bis zur Strasse am westlichen Spreearm. "

Soll ich jetzt wirklich noch den blöden Glasbunker daneben halten ?? Ich glaub, dass kann ich mir jetzt ersparen.

"Oder ist es ein Gesinnungsproblem wie das eisere Kreuz auf Deiner VK ??"

Gegenfrage, was stellt eigentlich der Hund in deiner VK für eine Gesinnung dar ??

Du siehst, solche Diskussionen sind lau. Aber damit du ruhig schlafen kannst, eines meiner Hobbies gilt dem Militär. Wobei das eiserne Kreuz keinen milit. Ursprung besitzt.

Und Tschüss
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04.01.2006 10:34 Uhr von *Flip*
 
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@primera: "Damit stehe ich zum Bild auf meiner VK."

Ich auch, habe nur keine Lust mich rechtfertigen zu müssen, warum, wieso usw...

" Ein frühes Konstruktions- und Baudatum verleiht dem Objekt allenfalls historische Qualitäten"

Naja, wie du in dem Text lesen konntest. Haben sich nach der Grundsteinlegung 1443 im Laufe der Zeit mehrere Bauarchitekten durch Um und Anbauten an dem Gebäude verewigt. Sodas sich das Schloss aus Gebäudeteilen mehrerer Zeitepochen und Baustilen zusammensetzte.

"In Berlin ist man sich einige, das dieses Schloss nicht nur potthäßlich war"

Dafür, dass es "potthäßlich" war, setzen sich doch aber sehr viele Menschen für den Wiederaufbau ein.

Wenn das Berliner Schloss "potthäßlich" war, was ist dann erst Erich´s Lampenladen ?

Seien wir ehrlich, wenn ich schon lese :

"zwei Anträge der Grünen und der Linkspartei.PDS für einen Abrißstopp beraten werden"

:-) da hätte man kein Hellseher sein müssen, um das zu erahnen.

Am lustigsten ist diese Stelle bzw die Zitate(Abriss bzw Sprengung des Schlosses):

"So ist mein Gewissen beruhigt. Jetzt schreien alle, und wenn das Schloss weg ist, kräht kein Hahn mehr danach."
(Otto Grotewohl, SED, Ministerpräsident der DDR, 1950)

"Das Zentrum unserer Hauptstadt, der Lustgarten und das Gebiet der jetzigen Schlossruine, müssen zu dem großen Demonstrationsplatz werden, auf dem der Kampfwille und Aufbauwille unseres Volkes Ausdruck finden."
(Walter Ulbricht, Generalsekretär der SED, 1950)

55 Jahre später, als es um den Abriss des Palastes geht, hört man von Rudolf Denner, dem Pressesprecher der Bürgerinitiative »Pro Palast«

"Der Palast der Republik ist ein Denkmal der DDR und war von der Bevölkerung angenommen wie kaum ein anderes Gebäude. Davon zeugen 70 Millionen Besucher in der Zeit von 1976 bis 1990. Hier soll ein Stück DDR-Geschichte entsorgt werden. Deswegen bezeichne ich die Politik, die mit dem Gebäude gemacht wird, als politisch motivierten Abrißvandalismus und kulturpolitisches Verbrechen."

:-))

"Sieht am den Palast mal von der Geschichte als SED-Prunkbau ab, bleibt ein gut durchdachtes, immer noch modernes Gebäude."

Deswegen ist doch das Konzept, mit der historischen Fassade des Schlosses bzw moderneren inneren, ein guter Kompromiss zwischen beiden Dingen.

"Nimmt man die vorgeschobebe Asbestbelastung generell als Abrißgrund, dürfte Deutschland Ost und West auf diverse bekannte Gebäude verzichten müssen. "

Kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass bei uns im Osten :-) viele Schulen und Kindergärten mit asbestverseuchten Material gebaut wurden.
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04.01.2006 11:09 Uhr von vst
 
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flip: >Naja, wie du in dem Text lesen konntest. Haben sich nach der Grundsteinlegung 1443 im Laufe der Zeit mehrere Bauarchitekten durch Um und Anbauten an dem Gebäude verewigt. Sodas sich das Schloss aus Gebäudeteilen mehrerer Zeitepochen und Baustilen zusammensetzte.<

und warum soll das ding wieder aufgebaut werden? weil sich 500 jahre lang jeder stümper dran versucht hat?

"meister das haus ist fertig, welchen stil soll ich jetzt dran kleben?"

es ist absolut unsinnig ein schweinegeld auszugeben für eine fassade hinter der sich etwas befindet das mit der fassade nichts zu tun hat.

die hütte ist weg, so sollte es bleiben. wenn ich staat wäre und was zu sagen hätte würde ich ihnen nicht nur keinen cent zuschießen (was scheinbar auch nicht geplant ist), ich würde es ihnen auch verbieten.

aus städtebaulichen gründen, aus architektonischen gründen.

es ist einfach unsinn. zuckerbäckerschrott
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04.01.2006 17:46 Uhr von maki
 
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Dummerweise: setzt sich leider auch das olle Merkel für Abriss und Schlossbau ein: "Wenn der Palast erst abgerissen ist, wird sich die Sehnsucht nach dem Wiederaufbau des Schlosses voll entfalten." *kotzwürgbrech*

Wenn schon hässliches wech, dann wie schon weiter oben erwähnt das ICC, als nächstes dann der komplette Potsdamer Platz (Mehdorns Glasladen und andere Protzbauten) und schlussendlich nach New Yorker Vorbild sämtliche Bankentower...
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04.01.2006 18:55 Uhr von SchlachtVati
 
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Schade eigentlich: das das passiert !!!

ich hab das teil immer bestaund wenn ich im FDJ-hemd zum "pfingsttreffen der jugend" fahren konnte ! irrgentwas ist dann einfach unwiederbringlich weg , zum glück bleiben aber noch gute erinnerungen !!!


*sperma ab* ? sperma ab !

ossis wissen was ich mein !!! hihi
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06.01.2006 10:04 Uhr von *Flip*
 
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@vst: "und warum soll das ding wieder aufgebaut werden? weil sich 500 jahre lang jeder stümper dran versucht hat?"

Stümper ? LOL Ich glaube, du gehörst zu denen, die vor dem Mona Lisa Bild stehen und sagen, welch "stümperhaftes" Bild. Aber selber nicht mal in Lage sind, ein Strichmännchen zu zeichnen.

"meister das haus ist fertig, welchen stil soll ich jetzt dran kleben?"

Baustile:

"Die Entwicklung war dabei abhängig von klimatischen, technischen, religiösen und kulturellen Randparametern. Dieser Stil war in dem jeweiligen Kulturkreis lange Zeit allgemein anerkannt, bis sich dann langsam eine neue Art zu Bauen durchsetzte."



"es ist absolut unsinnig ein schweinegeld auszugeben für eine fassade hinter der sich etwas befindet das mit der fassade nichts zu tun hat."

Was ist daran unsinnig ? Wäre ich mal interessiert, was da "vielleicht" an Gescheitem kommt.

Durch die Wiederherstellung der Fassade des Schlosses, stellt man das hist. Bild an diesem Ort wieder her. Denn nur mit Schloss wird das Ensemble (Schloss, Dom, Museum und Zeughaus) komplettiert.

Zum anderen wird man durch das modernere Innere, den Anforderungen der viels. Nutzung gerecht.

Also ein guter Kompromiss aus hist. Kulturellem / und modernen Anforderungen.

Aber naja, gute Kompromisse sind unsinnig :-) irgendwie passt das in die verkorkste Zeit.

"wenn ich staat wäre und was zu sagen hätte würde ich ihnen nicht nur keinen cent zuschießen (was scheinbar auch nicht geplant ist), ich würde es ihnen auch verbieten."

Nadann sind wir doch froh, dass du es nicht zu entschieden hast :-) Wer über 500 jährige Baugeschichte als Stümper bezeichnet, wird auch das Holocaust - Denkmal als 8´tes Weltwunder bezeichnen. Und sowas sollte uns erspart bleiben.

"aus städtebaulichen gründen, aus architektonischen gründen."

Erläuterung ?

"es ist einfach unsinn. zuckerbäckerschrott"

Die treffende Bezeichnung für Erich´s Lampenladen :-)


Und Tschüss
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06.01.2006 10:33 Uhr von maki
 
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"Durch die Wiederherstellung der Fassade des Schlosses, stellt man das hist. Bild an diesem Ort wieder her. Denn nur mit Schloss wird das Ensemble (Schloss, Dom, Museum und Zeughaus) komplettiert."

Das Einzige, was sich am dortigen Bild ändern wird, ist die vom Abriss übrigbleibende Baugrube, die innerhalb weniger Tage mit Wasser vollaufen wird und somit ein neues Naherholungszentrum entstehen lässt. Nagut, vielleicht entsteht ja noch ein zweiter Teich, wenn der Dom zusammenbricht *freu*
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06.01.2006 11:09 Uhr von vst
 
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flip teil 1: >Stümper ? LOL Ich glaube, du gehörst zu denen, die vor dem Mona Lisa Bild stehen und sagen, welch "stümperhaftes" Bild. Aber selber nicht mal in Lage sind, ein Strichmännchen zu zeichnen.<
erstens hat weder die mona noch die lisa was mit dem schloss zu tun.
zweitens kann ich strichmännchen zeichnen :-)
zu den stümpern
andreas schlüter baute eine zeit lang dran rum, wurde dann durch einen anderen ersetzt. er konnte es nicht.
göthe (nicht zu verwechseln mit dem dichter) machte pläne die nicht verwirklicht wurden.
heinrich böhme machte dran rum, ein völlig unbedeutender architekt.
außer schindler war kein großer wurf dabei. und ob schindlers preußische baukunst sehenswert ist darüber streiten sich die gelehrten. zum verständnis, schindler machte einen entwurf andere bauten es für ihn.
innen wurde am schluss noch ein paar ordentliche einbauten gemacht, auch von schindler.

aber alles in allem war das stadtschloss nichts besonders sehenswertes.

der neuaufbau ist nichts anderes als "früher war alles besser, die ochsen hatten größere köpfe und die suppen mehr fettaugen".

>Die Entwicklung war dabei abhängig von klimatischen, technischen, religiösen und kulturellen Randparametern. Dieser Stil war in dem jeweiligen Kulturkreis lange Zeit allgemein anerkannt, bis sich dann langsam eine neue Art zu Bauen durchsetzte<
das hat du jetzt schön abgeschrieben.

>"es ist absolut unsinnig ein schweinegeld auszugeben für eine fassade hinter der sich etwas befindet das mit der fassade nichts zu tun hat."
Was ist daran unsinnig ? Wäre ich mal interessiert, was da "vielleicht" an Gescheitem kommt.<
es ist unsinnig. form follows function.
ich als architekt möchte an der fassade ablesen können was mich dahinter erwartet.
wenn ich eine schlossfassade sehe und eintrete erwarte ich ein schloss.
wenn fassade und innenleben nichts miteinander zu tun haben ist das für mich stümperei.
wildwestarchitektur.

>Durch die Wiederherstellung der Fassade des Schlosses, stellt man das hist. Bild an diesem Ort wieder her. Denn nur mit Schloss wird das Ensemble (Schloss, Dom, Museum und Zeughaus) komplettiert. <
falsch.
erstens kann ich ein ensemble auch ohne kopie eines nicht mehr existenten baus wieder herstellen.
die städtebauliche prägung erstelle ich in erster linie durch länge, breite, höhe, erst in zweiter linie durch die fassadengestaltung.
und im 21. jahrhundert erwarte ich von einem neuen bauwerk, dass es im stil des 21. jahrhunderts gebaut ist und nicht in den stilen der vergangenen 5 jahrhunderte.
ich kann ein modernes bauwerk sehr wohl in ein ensemble älterer bauwerke einbringen ohne den charakter des ortes kaputt zu machen. geh mal nach freiburg/breisgau. oder noch besser nach wien und schau dir holleins gebäude gegenüber dem stephansdom an. dann weißt du was ich meine.
zum zweiten kann ich durch eine kopie kein historisches ensemble erstellen. außerdem kann es meiner meinung nach nicht gewollt sein das alte wiederzuerwecken. sonst müssten die römer ihr forum romanum und die athener die akropolis wieder aufbauen.
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06.01.2006 11:10 Uhr von vst
 
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flip teil 2: >Zum anderen wird man durch das modernere Innere, den Anforderungen der viels. Nutzung gerecht.<
das kann ich auch mit einer entsprechenden fassade.

>Also ein guter Kompromiss aus hist. Kulturellem / und modernen Anforderungen.<
ein fauler kompromiss

>Aber naja, gute Kompromisse sind unsinnig :-) irgendwie passt das in die verkorkste Zeit.<
was hat es mit einer verkorksten zeit zu tun, wenn ich schlechte kompromisse ablehne
in stuttgart wurde tatsächlich eine zeit lang diskutiert ob man die städtische galerie in einem neubau unterbringt oder das kronprinzenpalais (wie in berlin zerbombt und nach dem krieg vollends abgerissen) wieder herstellt und die sammlung dort unterbringt. schließlich passt der kronprinzenbau zum königsbau und dem alten und neuen schloss das um den schlossplatz steht.
glücklicherweise steht jetzt ein neubau da. mit der richtigen breite, der richtigen höhe und einem stil der ins heutige zeitalter passt.
und einem bauwerk das mit der modernen kunst im innern sehr gut harmoniert.
wie sieht ein otto dix in einem historischen gebäude aus?

>Wer über 500 jährige Baugeschichte als Stümper bezeichnet<
ich habe nie 500-jährige baugeschichte als stümper bezeichnet. würde ich auch nicht machen.
ich habe die architekten des stadtschlosses berlin als stümper bezeichnet.
es gibt sehr gute architektur der letzten 500 jahre und es gab sehr gute architekten in dieser zeit. aber das berliner stadtschloss kann beides nicht vorzeigen.

>wird auch das Holocaust - Denkmal als 8´tes Weltwunder bezeichnen. Und sowas sollte uns erspart bleiben.<
was hast du dir für diesen ausspruch alles rausreißen müssen? muss doch schmerzhaft gewesen sein.

>aus städtebaulichen gründen, aus architektonischen gründen."
Erläuterung ?<
siehe oben

>"es ist einfach unsinn. zuckerbäckerschrott"
Die treffende Bezeichnung für Erich´s Lampenladen :-)<
nein. erichs lampenladen ist um bei deiner argumentation zu bleiben ein zeugnis der damaligen baukunst, des damaligen baustils. man kann es schön finden oder auch nicht.
aber zuckerbäckerstil ist es ganz bestimmt nicht.
google doch mal. vielleicht weißt du dann was darunter zu verstehen ist.
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07.01.2006 22:26 Uhr von *Flip*
 
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@vst: "erstens hat weder die mona noch die lisa was mit dem schloss zu tun.
zweitens kann ich strichmännchen zeichnen :-)"

Schon für dich aber es passt einfach zu deiner Argumentation :-)

"andreas schlüter baute eine zeit lang dran rum, wurde dann durch einen anderen ersetzt. er konnte es nicht."

Das mag zwar sein, doch wenn ich mir seine Werke ansehe, bin ich der Meinung, dass diese es mehr als kompensieren.

"göthe (nicht zu verwechseln mit dem dichter) machte pläne die nicht verwirklicht wurden."

Die Pläne wurden zwar nur unzulänglich verwirklicht, dass hängt aber nicht mit der "Unfähigkeit" des Architekten zusammen (um es aus deiner Meinung heraus zu sagen) sondern mit dem Tod Friedrich I, der neue König Friedrich Wilhelm I mußte als Folge bankrotter Staatskasse, die meisten Künstler entlassen.

"heinrich böhme machte dran rum, ein völlig unbedeutender architekt."

Erstmal witzig, dass man etwas Bedeutendes sein muß, um etwas zu schaffen.Aber naja.

Friedrich Wilhelm I. hat trotz bankrotter Staatskassen, den Bau von dem besagten H. Böhme vollenden lassen. Auf jeglichen Prunk mußte aber vezichtet werden.

Zum Abschlus: Bis 1918 haben immer wieder bedeutende Baumeister und Künstler Preußens am Innenausbau des Schlosses anteil genommen.

"außer schindler war kein großer wurf dabei. und ob schindlers preußische baukunst sehenswert ist darüber streiten sich die gelehrten. zum verständnis, schindler machte einen entwurf andere bauten es für ihn."

LOL Schindler ???? Vielleicht eher Schinkel :-)) Aber du bist Architekt "als architekt " :-))))

"aber alles in allem war das stadtschloss nichts besonders sehenswertes."

LOL Selbst Karl Friedrich Schinkel äußerte seinen tiefsten Respekt vor der Leistung Schlüters und hat dadurch Wert auf die Erhaltung der Fassade des Stadtschlosses gelegt.

"der neuaufbau ist nichts anderes als "früher war alles besser, die ochsen hatten größere köpfe und die suppen mehr fettaugen"."

Und ?? Bekommst du das mit deinem Ego nicht gebacken. Wenn ich mir heutige Gebäude anschaue, bestärkt mich das in der Annahme, dass die heutigen Architekten frei umherrenende Psychopathen sind, die noch dazu Gebäude planen/bauen dürfen, wo sie doch in der Beschäftigungstherapie besser aufgehoben wären.

"das hat du jetzt schön abgeschrieben."

Deswegen stand es ja auch in Anführungsstrichen du Ei :-)

"ch als architekt möchte an der fassade ablesen können was mich dahinter erwartet.
wenn ich eine schlossfassade sehe und eintrete erwarte ich ein schloss.
wenn fassade und innenleben nichts miteinander zu tun haben ist das für mich stümperei."

Aha, ich nenne es einen guten Kompromiss aus historisch Kulturellem / modernen Nutzungsanforderungen / knappen Kassen.

"erstens kann ich ein ensemble auch ohne kopie eines nicht mehr existenten baus wieder herstellen.
die städtebauliche prägung erstelle ich in erster linie durch länge, breite, höhe, erst in zweiter linie durch die fassadengestaltung.und im 21. jahrhundert erwarte ich von einem neuen bauwerk, dass es im stil des 21. jahrhunderts gebaut ist und nicht in den stilen der vergangenen 5 jahrhunderte."

Dann erkläre das doch bitte mal den Menschen in Dresden. Ich glaube kaum, dass diese sich mit einem Glas - Einkaufstempel in den Abmaßen der Frauenkirche zufrieden gegeben hätten. Sorry aber für mich ist das gekonnte Zerstörung von hist. Stadtbildern.

"ch kann ein modernes bauwerk sehr wohl in ein ensemble älterer bauwerke einbringen ohne den charakter des ortes kaputt zu machen. geh mal nach freiburg/breisgau. oder noch besser nach wien und schau dir holleins gebäude gegenüber dem stephansdom an. dann weißt du was ich meine."

Was ich bisher gesehen habe, war neuzeitlicher architektonischer Dünnschiss bzw gekonnte Zerstörung von hist. Stadtansichten durch kommunistische SED Prunkbauten. Und davon gibt es im Osten viele, zu viele.

"außerdem kann es meiner meinung nach nicht gewollt sein das alte wiederzuerwecken. sonst müssten die römer ihr forum romanum und die athener die akropolis wieder aufbauen."

:-)) LOL Ich sage nur Dresdner Frauenkirche und Anna Amalia Bibliothek. Da bin ich froh, dass deine Meinung in der Minderheit ist.
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07.01.2006 22:46 Uhr von *Flip*
 
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@vst the second: "das kann ich auch mit einer entsprechenden fassade."

Sicherlich, dann werde ich aber dem historisch Kulturellem nicht grecht :-)))

"ein fauler kompromiss"

Ja, ganz Faul. Fäule wirst du genug in Erichs Lampenladen finden. Naja, bald nicht mehr. Abriss ist ja nun endlich durch.

"was hat es mit einer verkorksten zeit zu tun, wenn ich schlechte kompromisse ablehne"

Du kannst deine Meinung haben, kein Problem. Aber irgendwie passt deinen Meinung in die verdrehte Zeit bzw neuzeitliche architektonische Landschaft.

"wie sieht ein otto dix in einem historischen gebäude aus?"

Vermutlich wie die Bilder der großen Meister in einem neuzeitlichen Glastempel. :-))

"ich habe die architekten des stadtschlosses berlin als stümper bezeichnet.
es gibt sehr gute architektur der letzten 500 jahre und es gab sehr gute architekten in dieser zeit. aber das berliner stadtschloss kann beides nicht vorzeigen."

?? Schon mal was von Karl Friedrich Schinkel gehört ? Achso, ja, Schindler war das doch :-)))

"was hast du dir für diesen ausspruch alles rausreißen müssen? muss doch schmerzhaft gewesen sein."

Ne, kann dich beruhigen, alles da. Hab einfach nur das Hirn benutzt. Das kannst auch du schaffen :-))

"erichs lampenladen ist um bei deiner argumentation zu bleiben ein zeugnis der damaligen baukunst, des damaligen baustils. man kann es schön finden oder auch nicht.
aber zuckerbäckerstil ist es ganz bestimmt nicht."

Um mit deinen eigenen Anworten dir zu widersprechen :-))

"außerdem kann es meiner meinung nach nicht gewollt sein das alte wiederzuerwecken. sonst müssten die römer ihr forum romanum und die athener die akropolis wieder aufbauen."

Genau :-))

Und Tschüss
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08.01.2006 17:06 Uhr von vst
 
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flip: >Erstmal witzig, dass man etwas Bedeutendes sein muß, um etwas zu schaffen.Aber naja. <
man muss niemand bedeutendes sein um etwas zu schaffen. ich bin auch nicht bedeutend und habe schon einiges geschaffen.
aber man wird bedeutend wenn man etwas bedeutendes geschaffen hat.
und das hat er nicht.

>LOL Schindler ???? Vielleicht eher Schinkel :-)) Aber du bist Architekt "als architekt " :-))))<
na. hab ich dich zum grinsen gebracht. das freut mich.
wie kann sich ein kleiner geist an einem fehler des anderen aufgeilen. zum orgasmus gekommen?

>LOL Selbst Karl Friedrich Schinkel äußerte seinen tiefsten Respekt vor der Leistung Schlüters und hat dadurch Wert auf die Erhaltung der Fassade des Stadtschlosses gelegt.<
ach ja?
und weil schinkel größten respekt geäußert hat ist das natürlich so.

>Und ?? Bekommst du das mit deinem Ego nicht gebacken. Wenn ich mir heutige Gebäude anschaue, bestärkt mich das in der Annahme, dass die heutigen Architekten frei umherrenende Psychopathen sind, die noch dazu Gebäude planen/bauen dürfen, wo sie doch in der Beschäftigungstherapie besser aufgehoben wären.<
das hast du jetzt schön gesagt. und mir bestätigt, dass du mit architektur nichts am hut hast und auch keinerlei ahnung hast.
natürlich gibt es heute wie damals gute gebäude und heute wie damals schlechte.

>"ich als architekt möchte an der fassade ablesen können was mich dahinter erwartet.
wenn ich eine schlossfassade sehe und eintrete erwarte ich ein schloss.
wenn fassade und innenleben nichts miteinander zu tun haben ist das für mich stümperei."
Aha, ich nenne es einen guten Kompromiss aus historisch Kulturellem / modernen Nutzungsanforderungen / knappen Kassen.<

siehst du, und ich nenne das einen faulen kompromiss.

>Dann erkläre das doch bitte mal den Menschen in Dresden. Ich glaube kaum, dass diese sich mit einem Glas - Einkaufstempel in den Abmaßen der Frauenkirche zufrieden gegeben hätten. Sorry aber für mich ist das gekonnte Zerstörung von hist. Stadtbildern.<
was hat die frauenkirche damit zu tun?
die frauenkirche wurde wieder aufgebaut als kirche.
außen kirche, innen kirche.
stadtschloß? außen stadtschloss, innen etwas völlig anderes.
wäre die frauenkirche so aufgebaut worden (außen frauenkirche, innen einkaufszentrum oder disco) wäre ich genauso dagegen gewesen.
außerdem ist die frauenkirche meiner meinung nach ein beispiel hervorragender architektur, das stadtschloss nicht.

>Was ich bisher gesehen habe, war neuzeitlicher architektonischer Dünnschiss bzw gekonnte Zerstörung von hist. Stadtansichten durch kommunistische SED Prunkbauten. Und davon gibt es im Osten viele, zu viele.<
dann geh doch mal über die ehemalige mauer hinweg und schau dir ein paar der gelungenen bauten an, gelungene beispiele neuer architektur in alter umgebung.
wie gesagt, freiburg oder wien.
oder traust du dich nicht?

>:-)) LOL Ich sage nur Dresdner Frauenkirche und Anna Amalia Bibliothek. Da bin ich froh, dass deine Meinung in der Minderheit ist.<
dresdner frauenkirche siehe oben
bibliothek genauso. sie brannte ab und wird wieder hergestellt. als bibliothek.
bei diesen beiden bauten bin ich nicht in der minderheit.

>Sicherlich, dann werde ich aber dem historisch Kulturellem nicht grecht :-)))<
dann mach dich doch mal kundig was das heißt, historisch kulturell.
lies doch bitte mal z.bsp. holleins aussagen dazu, oder die von le corbusier, oder wright, oder.....
und nicht nur die von lobbyisten wie herrn waldmann.
und was heißt HIER historisch kulturell?
bauen wir die gebäude wieder auf, die abgerissen wurden um ein denkmal auf den platz zu setzen?
bauen wir dieses denkmal auch wieder auf?

>Du kannst deine Meinung haben, kein Problem.<
vielen dank

>Aber irgendwie passt deinen Meinung in die verdrehte Zeit bzw neuzeitliche architektonische Landschaft.<
verdrehte zeit?
aber neuzeitliche architektonische landschaft ist ok.

>?? Schon mal was von Karl Friedrich Schinkel gehört ? Achso, ja, Schindler war das doch :-))) <
noch ein orgasmus?
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08.01.2006 17:47 Uhr von vst
 
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nochmal: warum wollen hier viele die zeit zurückdrehen?
ist es wirklich so großartig ein statussymbol des erzkonservativen deutschen kaiserreichs wieder aufzubauen?
will man geistig wirklich in diese zeit zurück?

ich finde es ein armutszeugnis des heutigen zeitgeistes zu glauben ein relikt der vergangenheit wieder erstellen zu müssen. es gibt genügend sehr gute architekten die in der lage sind das gelände entsprechend der historischen verantwortung und der heutigen zeit zu bebauen.

und um nochmal auf die frauenkirche zurück zu kommen.
der aufbau der frauenkirche wird von vielen fachleuten wie auch von vielen bürgern als schildbürgerstreich gesehen.
sie verbaut der stadt einen zugang zur moderne. der platz auf der sie stand (und heute steht) hätte der stadt dresden durch eine stadtbildprägende vision einen modernen anstrich geben können. der ist jetzt ein für alle mal verbaut.

ich bin nicht so ganz dieser meinung. die frauenkirche ist ein historisches gebäude das es meiner meinung nach verdient hat wieder aufgebaut zu werden.
auch im zusammenhang mit den umliegenden historischen gebäuden, das gebäude mit der kunst der alten meister (weiß jetzt nicht wie es heißt), der semperoper, dem zwinger, der schatzkammer, dem grünen gewölbe.

aber in einem haben die kritiker recht. städtebaulich steht die kirche abseits dieser gebäude. getrennt durch das unselig hässliche hotel (ich glaube es ist ein hilton).

insofern wäre es städtebaulich besser gewesen die kirche weg zu lassen und etwas neues stadtprägendes dort zu erbauen.

das ist der ewige kampf. das alte wieder herstellen? oder einer stadt ein prägendes bild zu geben?

in dresden musste man sich für eines entscheiden und hat sich fürs alte entscheiden.
in berlin ist beides möglich. ich hoffe aber, dass man sich nicht fürs alte entscheidet.

es ist einfach nicht möglich sich in diesem fall aus dem bauch heraus zu entscheiden. man muss es fachlich angehen. und das ist scheinbar nicht möglich.

wenn ich mir nur die argumente anhöre von:
Gerhard Schröder:
"Von meinem Übergangsbüro im ehemaligen Staatsratsgebäude muß ich immer auf den Palast der Republik gucken. Der ist so monströs, dass ich da lieber ein Schloss hätte, einfach weil es schön ist."
weil ein schloss schöner ist als der palast der republik muss man das schloss aufbauen?
man könnte auch noch was schöneres finden als das schloss.
außerdem ist dieses schloss auch monströs.

oder von Dr. Hanns C. Schroeder-Hohenwarth:
"Ich bin für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, weil diese offene Wunde im Herzen von Berlin aus städtebaulichen und ästhetischen Gründen geschlossen werden muß, eine moderne Bebauung das historische Ensemble des alten Zentrums zerstören würde, die Identität stiftende Kraft auch wiederaufgebauter historischer Gebäude groß ist, wir uns nicht scheuen sollten, auch in einer Demokratie ein ursprüngliches feudales Gebäude in moderner Weise zu nutzen."
man merkt, dass er präsident des bundesverbands deutscher banken war und von architektur keine ahnung hat.

oder von Prof. Reiner Güntzer, (Stiftung Stadtmuseum Berlin)
"Ich bin für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, weil:
Das Stadtschloss ist aus dumpfer, kleinbürgerlicher Verbissenheit, die sich nur revolutionär maskiert, kaltblütig gemordet worden.
Seitdem hat Berlin seine Mitte verloren. Erst, wenn ein wiederaufgebautes Stadtschloss unserer Stadt die jetzt fehlende Mitte wiedergibt, den vielen disparaten Teilen Berlins den inneren Halt verleiht und das "Neue Berlin" mit der Geschichte Berlins versöhnt, dann kann Berlin gesunden."
so viel pathos. als ob die gesundung berlins an einem bauwerk hängt.

oder von Prof. Dr. Martin Sperlich,
(Direktor der staatlichen Schlösser und Gärten [i.R.])
"Ich bin für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, weil:
ich gegen meine ursprüngliche Meinung sehen musste, dass ein moderner Bau gleicher Kubatur an diesem wichtigsten Ort der Stadt auch von den besten Architekten nicht entworfen werden konnte,
(nur weil ein bau (erichs lampenladen) die lücke nicht befriedigend schließen konnte gibt es keinen?)
hier stimme ich Wolf Jobst Siedler zu (nirgendwo ist es dieser Generation gelungen, die Mitte einer Stadt zu formen.)
da sollte herr siedler mal nach barcelona gehen.
und nicht nur barcelona.
Ich bin für die Wiedergewinnung des Schlüter-Eosanderschen Aussenbaus mit einem zeitgenössischen Innern als festlichen Staatsbau der Deutschen Demokratie."
ausgerechnet ein bau der preußischen nichtdemokratie soll ein festlicher staatsbau der deutschen demokratie werden?
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08.01.2006 23:02 Uhr von Mike Shark
 
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Es wird: doch noch ganz anderer Mist als "(Welt) Kulturerbe" erhalten.

Es gibt Gegenden, da kannst du keinen Keller Ausschachten ohne auf Kulturerbe zu stoßen. Was das Häuserbauen natürlich sehr erleichtert.

Jeder Scheiß der älter als "Tausend" Jahre ist?
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12.01.2006 09:27 Uhr von vst
 
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jetzt noch eins: endlich gehe ich mal auf die news ein :-))

der palast der republik muss schnellstens abgerissen werden. nicht weil er asbestverseucht ist. das kann recht schnell und kostengünstig saniert werden.
auch nicht weil die nachfolgenutzung steht und der nachfolgebau dringend benötigt wird.
es gibt noch kein konzept das steht. die baulücke die jetzt entsteht wird evtl. jahre bestehen.

er muss weichen, weil er für die ddr steht. rein aus politischen gründen. "wir wessis" wollen einfach nicht hinnehmen, dass etwas aus der "alten ddr" da steht und funktioniert.
"wir" wollen nicht, dass die bürger sagen können:
"siehst du, es war doch gar nicht alles schlecht".

das darf nicht sein und deshalb wird ein gut funktionierendes gebäude abgerissen.
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13.01.2006 09:27 Uhr von maki
 
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Sach ich doch schon immer Deshalb auch meine grosse Hoffnung, dass die mit dem Projekt im wahrsten Sinne des Wortes mörderlich "baden gehn"... :-)

"Pack die Badehose ein,
nimm Dein kleines Schwesterlein,
und dann nix wie rein zum Schlossplatz...
Ja wir radeln wie der Wind,
übern Ku-Damm ganz geschwind,
und dann sind wir bald am Schlossplatz..." ;-)

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