01.01.06 20:23 Uhr
 404
 

Positive Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft

Der Wirtschaftsstandort Deutschland befindet sich seit Jahren im Aufwind. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp. unter Topmanagern in Europa.

Deutschland wurde mit der Note 2,8 auf einer Skala von eins bis fünf bewertet. Dies stellt eine erneute Verbesserung der Bewertung dar, nach Noten von 2,9 und 3,4 in den Jahren zuvor. Damit liegt Deutschland auf EU-Durchschnitt.

Im Vergleich zu England, das mit der Note 2,6 bewertet wurde, konnte sich Deutschland erneut verbessern. Schlecht bewertet (3,3) wurden Frankreich und Italien. Auch deutsche Manager erkannten diesen positiven Trend.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Buster_
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Wirtschaft, Entwicklung, Wettbewerb
Quelle: www.handelsblatt.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Flughafen BER nicht vor Herbst 2019 fertig
Aldi startet Online-Shop für Computer- und Konsolenspiele
Tesla, Google & Co. warnen vor künstlicher Intelligenz beim Militär

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.01.2006 20:19 Uhr von Buster_
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ist ja nicht die erste Umfrage, die Deutschland weitaus besser darstellt, als es die Stimmung im eigenen Land vermuten läßt. Wir sollten möglicherweise doch öfter sagen; "Das Glas ist halb voll"
Kommentar ansehen
01.01.2006 20:45 Uhr von rheih
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Export: Die deutsche Wirtschaft ist schließlich Export-Weltmeister!!!

Trotzdem werden ständig Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen, damit die Aktionäre und die Manager noch mehr Geld bekommen....
Kommentar ansehen
01.01.2006 22:03 Uhr von Teppichratte
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
"Seit Jahren im Aufwind"? Wer hat denn da noch mal regiert? Komisch, damals hörten sich die Pressemeldungen ganz anders an. Na ja, unabhängige Presse, LOL
Kommentar ansehen
02.01.2006 01:00 Uhr von Cpt.Proton
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
rheih: Sicher auf das Exportweltmeister kann man sich viel einbilden. Allein die Stärke im Export bildet schön die strukturellen Probleme Deutschlands ab. Basarökonomie ist das Stichwort !
Kommentar ansehen
02.01.2006 01:16 Uhr von Troll-Collect
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@rhei - vollkommen richtig: Die Exportzahlen und vor allem die Handelsbilanzüberschüsse sprechen eine deutliche Sprache.
Die Mär von der Basarökonomie von der einzelne Basarökonomen sprechen ist lange widerlegt:
http://shortnews.stern.de/...

>>Das Handelsblatt, eine der größten deutschen Wirtschaftszeitungen, betitelt am 17.10. 2005 einen Artikel folgendermaßen: "Sinns Märchen vom Basar. In seinem neuen Buch propagiert der Ifo-Chef eine längst widerlegte These. Tatsächlich ist die Basar-These längst widerlegt. Vom Sachverständigenrat, vom Statistischen Bundesamt, von Investmentbanken. Die Ablehnungsfront reicht vom gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie bis zum arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft."<<
Kommentar ansehen
02.01.2006 12:00 Uhr von johagle
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Troll-Collect: <<<<<Die Mär von der Basarökonomie von der einzelne Basarökonomen sprechen ist lange widerlegt:>>>>


Natürlich kommen nicht alle Teil-Produkte aus dem Ausland aber zunehmend mehr. Ist die Basarökonomie noch nicht Gegenwart wird sie zumindest unsere Zukunft. Und das so lange das Label „Made in Germany“ noch interessant ist. Der Kapitalismus ist am Ende und versucht NATÜRLICH seine Gewinne mit aller Gewalt zu halten. Eine Entwicklung die man vor 40 Jahren hätte verhindern müssen! Aber wenn man den Haien erstmal das Becken überlassen hat, muss man sich um die Heringe darin keine Gedanken mehr machen!
Kommentar ansehen
02.01.2006 12:41 Uhr von Troll-Collect
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@johagle: "Natürlich kommen nicht alle Teil-Produkte aus dem Ausland aber zunehmend mehr."

Ja, das ist bekannt und völlig normal, wenn man im Welthandel mitmischt. Sowohl Konsumgüter als auch Vorstufen für eigene Produkte kommen verstärkt aus dem Ausland. Das wird aber durch noch stärker steigende Exporte mehr als überkompensiert.

Die nackten Exportzahlen alleine sind nur eingeschränkt aussagekräftig. Die Handelsbilanz allerdings schon, in ihr ist der von dir angesprochene Effekt berücksichtigt:

>>Die Handelsbilanz ist die rechnerische Gegenüberstellung der Ein- und Ausfuhr aller Waren einer Volkswirtschaft innerhalb eines bestimmten Zeitraumes<<

Und auch hier hat Deutschland erneut einen Rekordüberschuß. http://de.wikipedia.org/... und http://de.wikipedia.org/...

Nicht nur Wirtschaftsweise Bofinger und Prof.Dr. Hickel widersprechen der Basar-Mär, auch andere Ökonomen:

>>Auch die stark liberale Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und das Institut der deutschen Wirtschaft bestreiten die Hypothese der Basarökonomie, verweist jedoch durch eigene Berechnungen in einer eigenen Studie auf einen bestehenden Basareffekt. Darin wird erklärt, dass zwar der Anteil der importierten Vorleistungen am Export in Deutschland gestiegen ist, was aber völlig normal sei in einer Welt der zunehmenden Arbeitsteilung. Außerdem sei der Beitrag der Exporte zur inländischen Bruttowertschöpfung nirgends so stark angestiegen wie in Deutschland, was auf eine starke Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie beruhe.... Daher sei Deutschland keineswegs eine Basarökonomie, meint das wirtschaftsliberale Institut.<<

oder

>>Wochenbericht des DIW Berlin 40/04
Deutschland ist keine Basarökonomie

In jüngster Zeit wird vielfach die These aufgestellt, dass sich Deutschland von einer Industrieökonomie zu einer so genannten Basarökonomie wandele, in der Güter verschiedenster Provenienz vertrieben, aber nur noch wenige hergestellt würden.
...
Diese Argumentation ist nicht haltbar. Es lässt sich vielmehr zeigen, dass die durch Außenhandel verursachte Wertschöpfung in Deutschland im Trend der vergangenen Jahre sogar gestiegen ist.<<
Kommentar ansehen
02.01.2006 13:17 Uhr von SchlachtVati
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
und wenn wir die note 1,0 erreicht haben: sind es dann 20 millionen unwillige faule arbeitslose , und dann noch 10 millionen im 1€ job !!!
Kommentar ansehen
02.01.2006 19:46 Uhr von johagle
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Troll-Collect: >>>Ja, das ist bekannt und völlig normal, wenn man im Welthandel mitmischt.<<<

Ja…. und solange wir in diesem Welthandel mitmischen sind wir Bestandteil dieses globalen Wahnsinns. Wer global verkauft muss sich globalen marktwirtschaftlichen Gesetzen unterwerfen und öffnet seine Märkte für die Haie und die Welt von Hans-Werner Sinn. Aber nicht (mehr) der globale Handel bringt uns Wohlstand, sondern der inländische Handel! Am globalen Handel verdienen zunehmend nur globale Firmen!

Unser Problem liegt nicht darin, das zuwenig Krümel für uns abfallen, sondern das der Kuchen den WIR GEBACKEN HABEN von anderen gefressen wird! Und damit nicht genug… die Kuchenform wird auch gleich verramscht!

Wohlstand kommt nicht von oben und breitet sich nach unten aus, sondern genau umgekehrt! Die Grossindustrie muss zerschlagen werden und es müssen wieder (vom globalen Wahnsinn) unabhängige kleine- und mittelständische Betriebe her! Keine Aktiengesellschaften sondern selbsthaftende Unternehmer deren Kapital wieder ihre Mitarbeiter sind! Mit Umverteilung oder Forderungen an die Grossindustrie bremsen wir nur den freien Fall! Ein freier Fall der auch keine deutsches Phänomen ist! Durch die Wiedervereinigung gehen wir nur ein paar Jahre voraus!

Es muss nix kaschiert werden… wir sind komplett auf dem falschen Weg!
Kommentar ansehen
02.01.2006 19:54 Uhr von Muta
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@johagle: "Aber nicht (mehr) der globale Handel bringt uns Wohlstand, sondern der inländische Handel!"

Anders formuliert:
Wir haben keine Exportwirtschaftprobleme (die Wettbewerbsfähigkeit ist da), sondern im Binnenwirtschaft-abhängigen Bereich gehen die meisten Arbeitsplätze verloren.
Und mit einer Stärkung der Binnenwirtschaft könnte man auch viel mehr Arbeitsplätze schaffen, als weiter mit Lohn- und Steuerdumping uns zu ruinieren.

Und genau das hat Troll-Collect doch auch gesagt... ;)
(Du siehst Widersprüche zwischen euch, wo eigentlich keine sind)
Kommentar ansehen
02.01.2006 20:17 Uhr von SchlachtVati
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@muta: letztenendes kotzt einen die SINNlosigkeit nur noch an .

wir müssen das machen , wir müssen jenes machen , wir müssen löhne senken , wir müssen die arbeitszeit verlängern , wir müssen schneller sein als alle anderen , wir müssen spitze im pisa bericht werden , wir müssen alle hochschulabschlüsse haben , wir müssen mehr sparen , wir müssen nachhaltiger werden , wir müssen sondierungsgespäche über uns ergehen lassen , wir müssen die gewerkschaften zerdonnern , wir müssen krankenkassenbeiträge erhöhen , wir müssen mehrwertsteuer ( eine vor sich hingeschobene steuer für selbstständige ) erhöhen , wir müssen die maut für pkw`s einführen , weil lkw`s auch machen , wir müssen die energiekosten erhöhen , wir müssen bis 70 arbeiten,
wir müssen bugas im ossiland bauen für die blühenden landschaften !

die"befreiermethoden" sind langsam so hol und brechreizend , da wunderts mich wirklich warum der terroismus in deutschland so langsam arbeitet !!!

ich muß kacken
ich muß fressen
ich muß schlafen
ich muß irrgentwann mal sterben

möchte überhaupt noch irrgentjemand was ?
Kommentar ansehen
02.01.2006 21:20 Uhr von johagle
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Muta: >>>>Anders formuliert: Wir haben keine Exportwirtschaftprobleme…..<<<<

Schlachtvati
<<<<wir müssen das machen , wir müssen jenes machen>>>

Richtig …. SchlachtVati hat recht … und somit haben wir SCHON ein „Exportproblem“ …. das wollte ich damit sagen!

Wir begeben uns aufs globale Glatteis und wir werden auf die Fresse fallen! Auf die Fresse fallen, weil wir versuchen international mit allen möglichen Konzepten zu bestehen anstatt eigene Wege zu gehen! Wir wählen die Waffen mit denen wir auf Dauer nur verlieren können. Nicht UNSER Kapitalismus ist falsch und muss kaschiert werden, sondern der globale Kapitalismus an sich ist ein Irrweg!

Fakt ist doch, trotz hoher Exportgewinne läuft was schief! Bei der AEG wurden keine Mitarbeiter entlassen weil man nicht mehr wäscht oder weil man im Winter keine Kühlschränke braucht, sondern weil wir beim globalen Monopoly mitspielen wollen! Aber es gleitet uns aus den Händen! Wir wollen einen hohen Export und er wird uns das Genick brechen! Nach und nach…..

Unsere Firmen müssen nicht so stark wachsen bis sie „unkaufbar“ sind, sondern es müssen so viele sein das einzelne (bedingt durch ihre Grösse) uninteressant sind!

SO entsteht Unabhängigkeit!
Kommentar ansehen
02.01.2006 21:31 Uhr von marshaus
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
kennen wir doch: die experten wissen eben was gut ist, aber ob es stimmt ist eine andere frage.

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AfD: Asylbewerber zurück nach Afrika
Finnland: Turku-Attentäter war wohl in Deutschland
Spanien: Barcelona-Anschlag - Hauptverdächtiger ist tot


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?