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Update: Gelsenkirchen - Täter stellte sich am Abend nach Schuss auf Siebenjährige

Der Täter, der in Gelsenkirchen das siebenjährige Mädchen mit einem Bauchschuss schwer verletzte (wie ssn berichtete), hat sich am Abend der Polizei gestellt. Bei den Täter handelt es sich um einen 63-jährigen Mann.

Er überließ den Revolver, die eventuelle Tatwaffe, der Polizei. Anschließend wurde der Täter direkt vernommen von den Ermittlern. Das Mädchen befindet sich weiterhin in Lebensgefahr und liegt auf der Intensivstation des Krankenhauses.


WebReporter: derbjoern-mk
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Täter, Schuss, Gelsenkirchen
Quelle: linkszeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2006 20:51 Uhr von derbjoern-mk
 
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Da bin ich ja mal auf die Aussage des Täter gespannt wie das passiert ist. Anscheinend hat er den Vorfall ja direkt bemerkt. Was in manchen Menschen vorgeht verstehe ich mittlerweile überhaupt nicht mehr.
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04.01.2006 03:14 Uhr von Max Headroom / TEX
 
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Scha(n)de: Ich finde es traurig, das es Menschen gibt, die eine Schusswaffe nicht als das sehen, was es ist: ein Instrument zum Töten. Es ist kein Sportgerät und keine Verteidigungswaffe, es tötet rigoros. Pfefferspray, (Gummi-)Knüppel oder Taser, das sind non-lethal Waffen. Waffen, die einen normalen Menschen nicht direkt lebensgefährlich werden können. Aber wenn ein 63-jähriger Mann denkt, er kann sein Metallspielzeug zu Silvester mal laut knallen lassen kann... in der Luft passiert ja nichts... dann hat er leider seine Hausaufgaben nicht gemacht. Ein (leider) fehlendes Bewusstsein dafür, enthemmender Alkohol und der Drang, alles und jeden in Musikvideos zu immitieren (50 Cent & Co.) wird uns noch eines (Silvester-)tages *wahre* Probleme bereiten. Schon jetzt ist es schon schwer, Otto Normalbürger den Unterschied zwischen einem Killerspiel-Sport (virtuell, niemand kommt zu Schaden) und dem "Schützenverein"-Sport (tradizionell, höchst gefährliche "Instrumente") beizubringen.
Wer kann oder wird denn eine Garantie geben, dass der nette 46-jährige Käufer des Revolvers, der gerade jetzt den Laden verlässt, nicht mal unter Alkoholeinfluss auf die Idee kommt, mit seinem Spielzeug zuhause mal "Billiard" zu spielen, und um Bande herum die Kugel aus dem Fenster befördert ? Direkt in die Schädeldecke einer jungen 2-fachen Mutter ? Nur, weil eine Schusswaffe - unter "strenger" Auflage - verkauft werden darf ? Von Amerika will ich gar nicht reden. Bowling For Columbine wurde nicht aus Spass am schönen Wetter dort gedreht.

Ich kann nur hoffen, das andere "Waffenbesitzer" aufwachen und zumindest die Munition zur Waffe *nicht* im selben Gebäude wie die Waffe selbst liegen lassen. Eine geladene Waffe in einem abschliessbaren Schrank ist IMHO weiterhin gefährlicher als eine leere Waffe *ohne* der Möglichkeit nachzuladen und loszuschiessen. Waffe zuhause, Munition im Waffenclub - das wäre eine praktizierbare Lösung. Aber ich bin mir realtiv sicher... kaum einer würde sich daran halten, und noch weniger würden dies auch bei jedem einzelnen prüfen wollen.
Also werden wir weiterhin mit der Angst leben müssen, zukünftig weiterhin "Unfälle" durch solche Mordsinstrumente mitzuerleben.

Nicht falsch verstehen... ich spiele gerne Counter-Strike, UT2004 und z.Zt. Call of Duty. Aber so sehr ich das Fadenkreuz auf dem Monitor liebe... eine echte geladene, und somit scharfe Schusswaffe, kommt mir im Alltag wohl nicht in die Hände. Nix gegen Schiessstände und Wettbewerbe im Zielschiessen. Aber diese Sportgeräte haben IMHO nix ausserhalb der Sporthalle verloren. Ansonsten bleibt der 63-jährige Mann nicht der einzigste, der "versehentlich" ein kleines Kind am Rande ihres jungen Lebens brachte... mit nur einer kleinen Bewegung des Zeigefingers.

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