Im Süden Afrikas: Sterberate bei Kleinkindern fast 20 Prozent
In den südlichen Ländern Afrikas stirbt eins von fünf Kindern vor Vollendung des fünften Lebensjahres. Laut UN-Kinderhilfswerk Unicef gibt es 4,7 Millionen tote Kleinkinder. Todesursachen sind Malaria, Durchfall, Unterernährung und Aids (Botswana: 57 %).
Unicef ist darüber empört. Durch gezielte Hilfsmaßnahmen, wie im westlichen Afrika, könnten viele Kinder überleben. Beispiele wären Vitamin-A-Verabreichung, Impfungen, Mückennetz-Spenden und Aufklärung von Familien.
Im Süden Asiens stirbt etwa jedes dritte Kind vor dem fünften Geburtstag, in Lateinamerika sind es 3,4 Prozent. In den reichen Ländern sterben laut Unicef weniger als ein Prozent der Kinder vor dem Vollenden des fünften Lebensjahres.