Vorbeugung ist besser als Nachsorge – auch Bäume werden geimpft
Zur Zeit wird im Bereich der Forstwirtschaft Doberlug-Kirchhain (Brandenburg) ein Versuch durchgeführt, um Kiefern und Fichten mit Hilfe eines biologischen Impfstoffes vor dem Wurzelschwamm zu bewahren.
Der Wurzelschwamm, bei dem es sich um eine Pilzart handelt, hat in den letzten Jahren mehrere hundert Hektar befallen und für erhöhtes Baumsterben gesorgt. Er verstopft mit seinen staubfeinen Sporen die Wurzeln und verhindert die Nahrungsaufnahme.
Dem Wurzelschwamm wird nun mit einem anderen Pilz, dem Riesenrindenpilz, zu Leibe gerückt. Wenn sich der Riesenrindenpilz, der in die Bäume 'geimpft' wird, dann ausbreitet, findet der Wurzelschwamm keine Möglichkeit, sich dort anzusiedeln.