Münchner Ausstellung über das Wechselspiel zwischen Fotografie und Malerei
Derzeit läuft in der Münchner Hypokunsthalle eine Ausstellung über das Wechselspiel zwischen der Fotografie und Malerei im 19. Jahrhundert. Die Ausstellung geht noch bis zum 18. Juli. Gezeigt werden vor allem Fotografien.
Im Jahr 1839 entstand die Daguerreotypie, die anfangs stilistisch der Malerei noch sehr nahe stand. Die Fotografien waren gestellt, die Motive künstlerisch platziert und auch das Foto-Format recht groß. Einige Ausstellungsfotos kommen auf 80 x 60 cm.
Das gegenseitige mit Spannung beladene Wechselspiel wurde von manchen Kunsthistorikern heruntergespielt und ist weitaus komplizierter als angenommen.
Insoweit ist die Ausstellung auch ein wichtiger Meilenstein für die Weiterführung der Diskussion.