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Insel Rügen: 81-Jährige wurde von Kreuzotter gebissen und stirbt kurz darauf

Auf der Ostseeinsel Rügen ist eine 81-Jährige gestorben, nachdem sie von einer Kreuzotter in den Finger gebissen wurde. Jedoch ist es nicht 100 Prozent sicher, ob dies die eigentliche Todesursache war.

Sie schaffte es, den Hausarzt zu informieren und die Schlange in die Regentonne zu werfen. Als dieser 15 Minuten später eintraf, war die Rentnerin nicht mehr bei Bewusstsein. Wiederbelebungsversuche konnten die Frau nicht mehr retten.

Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine schwarze Kreuzotter, welche 70 bis 80 cm groß ist und eher in den südlichen Gegenden beheimatet ist. Das Tier wurde dem Tierpark in Stralsund übergeben.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte / Todesfälle
Schlagworte: Kreuz, Insel, Biss, Rügen
Quelle: de.news.yahoo.com
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2004 05:24 Uhr von Katerle
 
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Leider ist nicht klar, wieviel Zeit zwischen dem Biss und dem Anruf beim Arzt lag. Ich denke, dass die Frau dies nicht gleich getan hat und sie hätte gerettet werden können.
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07.05.2004 07:03 Uhr von fierce snake
 
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Das MUSS eine andere Ursache gehabt haben. In Deutschland gab es im ganzen 20ten Jahrhundert 2(zwei!!!) registrierte Todesfälle durch Kreuzotterbiss (Kind und ältere Frau), in der Schweiz gab es nach WW2 keine Todesfälle mehr.

Die Kreuzotter verfügt über ein Blut bzw Blutgefässschädigendes Gift. Selbst bei den hochgiftigen tropischen Arten mit ähnlichen Giften (Puffotter, Kettenviper, Lanzenottern) dauert es Stunden bzw Tage bis du an dem Biss (unbehandelt) verreckst (Ist kein schöner Tod, deshalb die Wortwahl). Aber niemals innerhalb kurzer Zeit.

Da der Biss aber sehr schmerzhaft ist und mit all den Gruselgeschichten über Schlangenbisse im Hinterkopf kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Frau vor lauter Aufregung an einem Herzinfarkt starb.

Die derzeitigen medizinischen Leitlinien zur Behandlung von Kreuzotterbiss diskutieren sogar sehr kritisch den Einsatz von Antiseren bei minderschweren Vergiftungen und ansonsten (kreislauf)gesunden Personen, da die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks grösser sein kann als die potentielle Wirkung des Giftes.

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