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22.03.04 10:50 Uhr
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USA: Bristol-Skandal - Stipendium "nur für Weiße"

Vertreter von Minderheiten und die Universitätsleitung der Roger-Williams-Universität in Bristol (Rhode Island) sind empört, da eine Studentengruppe ein Stipendium 'nur für Weiße' ausgelobt hatte.

Nach Angaben dieser Gruppe sei eines ihrer Ziele, eine Debatte auszulösen, welche die positive Diskriminierung thematisiert. Für das von der republikanischen Studentenorganisation ausgeschriebene Stipendium können sich lediglich 'Weiße' qualifizieren.

'Warum Du stolz auf Dein weißes Erbe bist', das ist der zu verwendende Titel des Aufsatzwettbewerbes. Man will damit darauf hindeuten, dass Weiße schwieriger an ein Stipendium kommen als beispielsweise Lateinamerikaner.


WebReporter: shorty_deluxe
Rubrik:   Freizeit / Familie & Kinder
Schlagworte: USA, Skandal, Bristol
Quelle: www.bbv-net.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Es ist nicht Fakt, dass Weiße schwieriger ein Stipendium dort bekommen. Zwar werden viele Stipendien nur für andere Minderheiten angeboten, jedoch sind auch IMMER welche für Weiße dabei. In Amerika gibt es fünf mal Bristol. *g* Habe aber das Richtige gefunden. Es liegt in Rhode Island.
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Hmmm... eigentlich ok....   
 
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22.03.2004 15:37 Uhr von NaSenHaArschNeider
Wenn jemand bevorzugt behandelt wird nur weil er nicht weiß ist, ist das sicher keine GLEICHberechtigung. Und wenn die entsprechenden weißen eventuell sogar besser qualifiziert sind aber das Stipendium nicht bekommen ist das schlimm.
Kommentar ansehen Finde das auch völlig o.k.   
 
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22.03.2004 15:46 Uhr von kwikkwok
Denn diesen Aufsatz schreiben zu müssen, stellt eine derart ungeheuerliche Beleidigung des eigenen Intellekts (so überhaupt vorhanden) dar, dass, wer das über sich bringt, irgendwie schon in gewisser Weise eine recht bewundernswerte Leistung vollbracht hat, die belohnt werden sollte. Möchte aber, bitte, bitte, bitte, NICHT in der Jury sitzen - da müsste ich ja die Einlieferungen lesen;)

PS: Vielleicht, ich weiß das jetzt nicht, haben ja Condoleezza Rice oder Colin Powell Kinder im bewerbungsfähigen Alter, die dann einen ähnlichen Aufsatz voller Stolz über ihr schwarzes Erbe schreiben könnten. *ROFL* USA live, immer wieder gut...
Kommentar ansehen Weiße und Schwarze   
 
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22.03.2004 17:04 Uhr von meyerh
Leider sind in Amerika die unterpreveligierten zu einem grossen Prozentsatz die Schwarzen, heisst weniger Geld für die schulische Ausbildung und daher versuchen erheblich mehr Schwarze als Weiße ein Stipendium zu bekommen, ergo wird es unter ihnen auch mehr geben die eines kriegen was wiederum suggeriert das es hier eine nicht gerechte Verteilung gibt.
Kommentar ansehen "affirmative action"   
 
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22.03.2004 17:35 Uhr von TheRoadrunner
Die Vergabe von Stipendien ausschliesslich an Minderheiten ist in USA unter dem Begriff "affirmative action" bekannt.
Es ist wahr, dass beispielsweise ein dunkelhaeutiger Graduate Student leichter an ein Fellowship kommt als ein weisser. Allerdings sollte man es so sehen, dass dies dazu dient, die Nachteile durch Diskriminierung auszugleichen. Dies mag im Einzelfall als nicht fair angesehen werden, ist fuer mich aber insgesamt ok.
Auf einer Demo gegen die Abschaffung von "affirmative action" Programmen waren uebrigens wenigstens zur Haelfte Weisse - die Menschen, die dadurch ja angeblich in so ungerechtfertigter Weise benachteiligt werden.

Andererseits: die ausgelobten $250 sind wohl eher ein symbolischer Betrag als ein Stipendium. Wer das bezweifelt, soll sich bitte mal die US-Studiengebuehren vor Augen fuehren. Der Vorwurf des Rassismus ist auch insofern zu relativieren, da einer der Initiatoren selbst als Latino ein Stipendium erhalten hat.

Davon abgesehen, dass die News insofern alt ist, dass ich dasselbe in USA schon vor ein paar Wochen gelesen habe (selbst wenn die Quelle neu ist, lieber Shorty), ist sie meiner Meinung nach etwas einseitig formuliert - unvollstaendig?
Kommentar ansehen wpww   
 
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23.03.2004 23:14 Uhr von diabologic
Privilegien muss der Mensch sich erarbeiten. Das dies für eine Import- Kultur die sich aus einer Versklavung nicht etwa befreit hat, sondern aufgrund eines erhöhten sozialen Selbstbildes der Initiatoren passiv freigestellt wurde, es etwas schwieriger hat, ist gut so. Ähnlich schwierig ist es für die enteigneten weissen Farmer in Afrika. Aber das Thema des Seminars macht doch alles klar: Wie, bitte schön, soll sich ein Neger auf seine weisse Vergangenheit berufen? Political Correctness ad absurdum. WPWW!

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