München: Brandsätze vor Mercedes-Betrieb - waren sie für die SiKo bestimmt?
Am vergangenen Mittwoch wurden Brandsätze vor dem Mercedes-Betrieb an der Ingolstädter Straße entdeckt. Nach eingehenden Prüfungen der Polizei-Experten waren die unter Autos deponierten Brandsätze gefährlicher als zunächst angenommen.
Falls diese Brandkörper, die mit einem Zeitzünder versehen waren, tatsächlich gezündet hätten, wäre auch neben den in Feuer geratenen Fahrzeuge das Gebäude mit in Flammen aufgegangen.
65 Angestellte arbeiten in diesem Gebäude, waren also gefährdet.
Die Polizei geht jetzt sogar davon aus, dass es sich um einen versuchten Anschlag der 'Autonomen Szene' gehandelt hat. Am Wochenende findet in München die internationale Sicherheits-Konferenz statt. Große Betroffenheit herrscht nun beim Mercedes-Team.