Höhere Sterberate in heißen Sommern
Eine 30-jährige Studie der Freiburger Medizinmeterologen zeigt deutlich auf, dass es mehr Sterbefälle in überdurchschnittlich wärmeren Jahren gibt. In Baden-Württemberg starben während Hitzeperioden 170 Menschen mehr.
Vor allem sind ältere Menschen, aber auch Babys und Kleinkinder in heißen Tagen gefährdet. Leichtsinnige Verhaltensweisen führten oftmals in tödlich verlaufende Kollapse: Zu wenig Trinken, ungenügende Raumlüftungen und Einkäufe bei Mittagshitze.
Zudem warnt ein Metereologe vor dem langen Gebrauch von Ventilatoren: Eine extreme Ausdünstung des Körpers könnte dadurch zum Tode führen. Der Experte rät zum Bau von Niedrigenergiehäusern und schattigen Baulücken, wo Wind zirkuliert.