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Düstere Jahresbilanz: Pressearbeit erschwert und eingeschränkt

Die Menschenrechtsorganisation 'Reporter ohne Grenzen' zeigt in ihrer Bilanz für 2002 eine erschreckende Entwicklung im Medienbereich auf. Die Übergriffe auf Journalisten seien im Vergleich zum Vorjahr auf 1.420 registrierte Übergriffe gestiegen.

Mit dem Leben bezahlten 25 Reporter ihren Einsatz zur Berichterstattung. Die Unterhöhlung der Pressefreiheit nimmt stetig zu. Vor allem in den Konfliktregionen werden Medien nach wie vor zensiert und mit Erscheinungsverbot belegt.

Um 40 Prozent gestiegen ist die Anzahl der Festnahmen, Verhöre und Entführungen von Journalisten. Doch auch positive Entwicklungen sind zu verzeichnen. Demnach haben Reformen und Proteste in einigen Ländern eine Verbesserung der Pressearbeit bewirkt.


WebReporter: leana
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Presse
Quelle: www.spiegel.de

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