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Korruptionsbekämpfung in Kenia - Betroffen: Schmiergeld iHv. EUR 1,20

Mit einer eher ungewöhnlichen Maßnahme wollten die Fahrgäste eines kenianischen Busses nach dem Wahlsieg ihres neuen Präsidenten Kibaki ein Zeichen für die Korruptionsbekämpfung setzen, indem sie eine Schmiergeldzahlung von EUR 1,20 verweigerten.

Der Fahrer des Busses wollte mit dieser Summe einen Polizisten bestechen, um einer Verkehrskontrolle zu entgehen. Als die Fahrgäste dies bemerkten, zwangen sie den Polizisten unter Androhung von Schlägen zur Rückgabe des Geldes.

Die Fahrgäste gaben an, ihrem Staatsoberhaupt helfen zu wollen, gegen die Korruption vorzugehen.
Kibaki hat es sich zu einem seiner wichtigsten Ziele gemacht, die ausufernde Korruption in Kenia wirksam zu bekämpfen.


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WebReporter: Perkins
Rubrik:   Regionen
Schlagworte: Korruption, Kenia, Schmiergeld
Quelle: www.spiegel.de

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