15.10.02 12:47 Uhr
 158
 

Depressionen durch chronische Erkrankungen werden zu selten behandelt

Es ist bekannt, dass chronische Erkrankungen häufig auch Depressionen auslösen, für die man zwar viel Verständnis zeigt, aber sie auch zu behandeln, auf die Idee kommen viele Ärzte nicht, so der Neurologe und Psychiater Professor Diethard Müller.

Die Ärzte betrachten das eher als 'natürlich', wenn z.B. ein Patient durch einen Schlaganfall halbseitig gelähmt ist und dann depressiv wird. Während der Ausbildung würden die Ärzte viel zu sehr nur auf organische Symptome hin ausgebildet.

Bei der medikamentösen Behandlung müssen die Ärzte auch vielfach Vorurteile aus dem Weg räumen, zu viele glauben noch, dass Psychopharmaka süchtig machen, nur ruhig stellen, anstatt richtig zu heilen. Doch Antidepressiva haben kaum noch Nebenwirkungen


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Depression, Erkrankung
Quelle: www.aerztezeitung.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: Nur zwei Stunden Sport pro Woche sorgen für zehn Jahre Verjüngung
Transfusionen: Blut von Männern führt zu weit weniger Komplikationen
Studie: Halluzinogene Pilze "rebooten" das Gehirn von depressiven Menschen



Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Japan: Forscher können erstmals riesiges Höhlensystem auf dem Mond nachweisen
Bonn: Elf Jahre Haft für abgelehnten Asylbewerber wegen Vergewaltigung
Fußball: Berlin und Köln vor dem Aus in der Europa League


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?