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Depressionen durch chronische Erkrankungen werden zu selten behandelt

Es ist bekannt, dass chronische Erkrankungen häufig auch Depressionen auslösen, für die man zwar viel Verständnis zeigt, aber sie auch zu behandeln, auf die Idee kommen viele Ärzte nicht, so der Neurologe und Psychiater Professor Diethard Müller.

Die Ärzte betrachten das eher als 'natürlich', wenn z.B. ein Patient durch einen Schlaganfall halbseitig gelähmt ist und dann depressiv wird. Während der Ausbildung würden die Ärzte viel zu sehr nur auf organische Symptome hin ausgebildet.

Bei der medikamentösen Behandlung müssen die Ärzte auch vielfach Vorurteile aus dem Weg räumen, zu viele glauben noch, dass Psychopharmaka süchtig machen, nur ruhig stellen, anstatt richtig zu heilen. Doch Antidepressiva haben kaum noch Nebenwirkungen


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Depression, Erkrankung
Quelle: www.aerztezeitung.de

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