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Regierung erwägt Pflichtrabatt auf Medikamente

SPD und Grüne diskutieren heute in ihren Koalitionsverhandlungen über die Gesundheitspolitik. Aus Koalitionskreisen wurde vorab bekannt, dass hierbei auch über Einschnitte bei Pharmakonzernen, Arzneimittel-Großhändlern und Apotheken gesprochen wird, um die gesetzlichen Krankenkassen zu entlasten.

Dazu könnte am 01. Januar 2003 ein Vorschaltgesetz erlassen werden, das für Pharma-Unternehmen einen Rabatt festlegt, der gesetzlichen Krankenkassen gewährt werden muss. Weiterhin erwägten die Parteien, die Gewinnspanne von Großhändlern sowie die Zuschläge von Apotheken bei teuren Medikamenten zu senken.

Als weitere Maßnahme zur Unterstützung des angeschlagenen Gesundheitssystems könne die Versicherungspflichtgrenze erhöht werden. Demnach dürften Versicherte künftig erst ab einem Monatseinkommen von 4.500 Euro statt wie bisher 3.375 Euro zu einer privaten Krankenversicherung wechseln.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Regierung, Regie, Medikament, Pflicht
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