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Umfrage ergibt wachsenden Antisemitismus in Westdeutschland

Der Nahostkonflikt und der Wunsch, Deutschland als eine 'normale' Nation zu sehen, tragen nach einer neuen Erhebung zum wachsenden Antisemitismus in den alten Bundesländern bei. 28 Prozent der Befragten fanden z.B., der Einfluß der Juden sei zu groß.

Dabei ergaben sich im Westen 31 Prozent, während der Wert im Osten Deutschlands mit 14 Prozent bei dem lag, der noch vor vier Jahren auch im Westen gemessen worden war. Charakteristisch für Antisemiten ist deren Abwehrhaltung sowie die Beteuerung, keine zu sein.

Die abgefragten antisemitischen Stereotypen, die fast alle seit dem Zweiten Weltkrieg unverändert überlebt haben, sind bei Personen mit niedriger Bildung weit stärker verbreitet als bei solchen mit höherer Bildung.


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WebReporter: kwikkwok
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Umfrage, Antisemitismus, Westdeutschland
Quelle: www.netzeitung.de

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