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WSJ: Keine Verfolgung von ehemaligen Enron-Vorständen durch SEC

Wie das Wall Street Journal am Mittwoch berichtet, werden sich ausgeschiedene Vorstandsmitglieder der Enron Corp. voraussichtlich mit keinen Disziplinarmaßnahmen seitens der Börsenaufsicht SEC konfrontiert sehen, obwohl Untersuchungen bezüglich der Mithilfe zum Zusammenbruch des Energiehändlers durchgeführt werden.

Der Zeitung zufolge untersucht die SEC energisch Senior-Vorstände von Enron, wobei Staatsanwälte kurz vor der Einreichung einer Klage gegen den ehemaligen CFO standen. Jedoch, so das WSJ mit Berufung auf SEC-Kreise, hat die Exekutiv-Abteilung der Börsenaufsichtsbehörde keine ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder im Visier, was einen Präzedenzfall für andere Untersuchungen schaffen könnte.

Auf einen solchen Präzedenzfall könnten sich nach Angaben der Zeitung auch Unternehmen wie die WorldCom Inc. oder die Adelphia Communications Corp. berufen, die ebenfalls unter Skandalen bezüglich ihrer Bilanzierung bzw. Vorstandsabfindungen leiden.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verfolgung
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