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West-Nil-Virus: Infektionsrisiko in Deutschland gering

Nach Angaben des Tropenmediziners Herbert Schmitz vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut ist das Risiko einer Infektion mit dem West-Nil-Virus nur sehr gering: 'In Deutschland ist es extrem unwahrscheinlich, dass das Virus in Spenderblut gelangt'.

Falls ein Tourist den Virus einschleppen sollte, müsste er innerhalb von drei Tagen nach der Infektion eine Blutspende entrichten, um eine Gefahr zu verursachen.

Auch eine Übertragung durch Insektenstiche sei wegen der vom Virus zur Replikation benötigten Temperaturen 'sehr unwahrscheinlich'. Man werde aber genau beobachten müssen, ob sich der Virus 'über die bisher bekannten Endemiegebiete hinaus verbreitet'.


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WebReporter: gift.zwerg
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Virus, West, Infektion, Infekt
Quelle: www.aerztezeitung.de

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