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Italien: Einsitzender Mafiosi darf mit Samenspende Retortenbaby zeugen

Zum ersten Mal hat die italienische Justiz es einem Häftling gestattet, seine Samenspende für die Zeugung eines Retortenbabys freizugeben. Es betrifft einen 40-jährigen Sizilianer, der wegen Mordes seit zehn Jahren in Haft ist und wohl erst 2016 entlassen wird.

Sechsmal hatte die Anwältin des Häftlings, der sich im Gefängnis von Aquila befindet, in den letzten Jahren Eingaben gemacht, um auch den Wünschen seiner Frau nach einem Kind Ausdruck zu geben. Die siebte Eingabe war nun erfolgreich.

Nun wird der Mafiosi im Mai 2003 seinen Nachwuchs in Händen halten dürfen: Im Monat ganze zehn Minuten lang. Bisher wurden ähnliche Fälle abschlägig beschieden. Zwei Brüder hatten 1996 ihren Samen aus dem Knast schmuggeln können und bekamen Nachwuchs.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Italien, Samen
Quelle: www.badische-zeitung.de

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