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Bristol-Myers setzt DNS-Etiketten der november AG ein

Das Pharma-Unternehmen Bristol-Myers Squibb führt das Sicherheitssystem der november AG ein, um ihre Medikamenten-Verpackungen zu kennzeichnen. Damit kann Bristol die Vertriebswege seiner Arzneimittel einfach und kostengünstig verfolgen. Gefälschte Medikamente und der Schwarzmarkt bedeuten für Pharmakonzerne finanzielle Einbußen und für Patienten eine Gefährdung ihrer Gesundheit.

Das Verfahren erlaubt einen schnellen Vor-Ort-Test. Es basiert auf den praktisch unendlichen Kennzeichnungs-Möglichkeiten (Codierung) von synthetisch erzeugter DNS, also der Erbsubstanz Desoxyribonukleinsäure. Eine winzig kleine Menge DNS befindet sich an der Verpackung, das Gegenstück dazu in einem Stift. Der innerhalb weniger Sekunden zusammengeführte DNS-Doppelstrang emittiert ein für das menschliche Auge unsichtbares Licht, das von einem Lesegerät erkannt werden kann.

Die Aktien der november AG stiegen bisher um 3,41 Prozent und notieren aktuell bei 4,85 Euro.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: DNS, Bristol, Etikett
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