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WSJ: Merrill Lynch muss 7,7 Mio. Dollar an Ehepaar zahlen

Die Merrill Lynch & Co. Inc. muss nach Angaben des Wall Street Journal 7,7 Mio. Dollar an ein Ehepaar aus Pennsylvania zahlen, was einer der bisher größten Zahlungen eines Wertpapierunternehmens an private Investoren entspricht.

Nach dem Urteil eines Vermittlungsausschusses (Arbitration Panel) hat es die Investmentbank versäumt, Douglas und Deborah Millar bezüglich Strategien zum Werterhalt ihrer Investitionen in das Internet-Unternehmen FreeMarkets Inc. zu beraten. Zudem habe Merrill Lynch eine Order zum Verkauf der Hälfte ihres Anteils nicht ausgeführt, bevor die Aktien von FreeMarkets deutlich fielen. Dies berichtet die Zeitung in ihrer aktuellen Online-Ausgabe.

Aufgrund der Tatsache, dass das Ehepaar die vollständige Kontrolle über seine Investments hatte, d.h. jede Transaktion des Brokers bedurfte seiner Zustimmung, ist dieses Urteil eher ungewöhnlich, so das WSJ. In den meisten Fällen, in denen ein entsprechendes Unternehmen die Schuld zugewiesen bekommt, trafen üblicherweise die Broker letztlich Investment-Entscheidungen, welche sich dann als schlecht oder unangemessen und demzufolge nicht im Interesse des Kunden herausstellten.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, 7, Ehepaar, Lynch
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