09.08.02 18:44 Uhr
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Spekulationen über geringere Investitionen bei Intel

Intel ist der weltweit größte Chipfabrikant. Er besitzt neben IBM die fortschrittlichste Fertigung und profitiert seit Jahren von dieser Exklusivstellung. Diese wurde unter anderem durch massive Investitionen in die Modernisierung alter und die Errichtung neuer Halbleiterfabriken erreicht. Intel ist zudem der weltweit größte Käufer von Chipfertigungsanlagen. Am Freitag hat die Banc of America interne Kreise zitiert, die behaupten, dass Intel im kommenden Jahr die Investitionen in die Fabrikation auf 4 Mrd. Dollar zurückfahren werde. Die aktuellen Schätzungen gehen von einem ähnlichen Investitionsvolumen wie in diesem Jahr aus, das etwas über 5 Mrd. Dollar liegen soll. Außerdem will Intel mehr Teilbereiche outsourcen, um damit dem gewaltigen Abschreibungsbedarf entgegenzuwirken, der aus den massiven Investitionen in 2000 und 2001 entstanden ist und aktuell die Ergebnisse belastet.

Außerdem besteht für IBM derzeit kaum der Bedarf, seine Kapazitäten durch den Bau neuer Fabriken zu erhöhen, denn trotz der Erschließung neuer Absatzmärkte sorgt die gelungene Miniaturisierung der Strukturgrößen auf Chips für eine Kapazitätsausweitung, die durch die Installation weniger neuer Geräte in bestehende Fabriken genutzt werden kann.

Für die Chipausrüster, darunter den holländischen ASML-Konzern, könnte dieser Schritt bedeuten, dass für sie der positive Trend der vergangenen Monate, in denen sequentiell hohe Steigerungsraten beim Absatz und den Auftragseingängen gemeldet wurden, nicht anhalten wird.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Intel, Investition, Spekulation
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