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Trotz Hungerkatastrophe - Afrikaner lehnen Genmais ab

Im südlichen Afrika sind derzeit etwa 18 Millionen Menschen akut vom Hungertod bedroht, dennoch lehnen mehrere Staaten Hilfslieferungen ab. So hängt ein Frachter mit Mais in Südafrika fest, weil Simbabwe die Annahme verweigert.

Dieses auf den ersten Blick seltsame Verhalten liegt daran, dass die Hilfslieferungen von USAid aus genmanipuliertem Mais bestehen. Die Regierungen befürchten, dass dieser Mais wie bei Hilfslieferungen üblich, auch als Saatgut benutzt wird.

Dies wiederum würde den Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten in die EU unmöglich machen. Ebenso ist die Unabhängigkeit der Bauern in Gefahr, da der Genmais unter das Patentrecht fällt. 'Hilfslieferungen', die direkt in die Abhängigkeit führen.


WebReporter: slack
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afrika, Hunger
Quelle: www.jungewelt.de

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