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NYT: Ehemalige Enron-Vorstände belasten Merrill Lynch

Wie die New York Times in ihrer Donnerstag-Ausgabe berichtet, hat die Enron Corp. Ende Dezember 1999 ein Scheingeschäft mit der Investmentbank Merrill Lynch & Co. Inc. unterzeichnet, mit dem der Energiehändler in seiner Bilanz einen Gewinn von 60 Mio. Dollar verbuchen konnte.

Nach Angaben der Zeitung, die sich auf ehemalige, in die Transaktionen involvierte Enron-Vorstandsmitglieder beruft, waren die komplexen Gas- und Energiegeschäfte dazu bestimmt, die Gewinne bei Enron künstlich zu steigern und den Aktienkurs in die Höhe zu treiben.Die Transaktionen, so die NYT weiter, wurden vereinbarungsgemäß wieder abgebrochen, nachdem Enron die Gewinne verbucht hatte.

Nachdem der Konzern seine Gewinnprognosen erfüllt hatte, flossen Millionen von Dollar an Bonuszahlungen an Vorstände, darunter Ex-CEO Kenneth Lay und Ex-President Jeffrey Skilling, so die Zeitung.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Lynch
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