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Kunst im Klo machte den Vermieter wenig froh

Ein Vermieter mit einer besonderen Vorliebe fürs Extravagante stattete eine zu vermietende Wohnung mit einer, aufgrund ihrer Form, recht teuren und künstlerisch hochwertigen Klobürste aus.

Die eingezogenen Mieter schonten das Reinigungsinstrument jedoch nicht und überließen es ihrem düsteren Schicksal.
Nach ihrem Auszug bemerkte der Vermieter die Abnutzungserscheinungen an seinem kostbaren Eigentum und forderte vergleichbaren Ersatz.

Da die Klobürstenbenutzer jedoch nicht bereit waren, die vom Vermieter veranschlagten 100 Euro zu blechen, landete der Streitfall beim Amtsgericht Köln.
Der Richter entschied für die Mieter: Eine herkömmliche Klobürste reicht als Ersatz aus.


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WebReporter: Uli Radtke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kunst, Klo, Vermieter
Quelle: morgenpost.berlin1.de

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