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WSJ: Staatsanwalt im ImClone-Skandal unnachgiebig

Die US-Staatsanwaltschaft fordert nach einem Bericht des Wall Street Journal eine Haftstrafe zwischen sieben und zehn Jahren für Samuel Waksal. Dem ehemaligen CEO der ImClone Systems Inc. wird Insider-Handel vorgeworfen, nachdem er Aktien seines Unternehmens verkaufte, kurz bevor veröffentlicht wurde, dass die Gesundheitsbehörde FDA die Marktzulassung eines neuen Krebsmedikaments ablehnt.

Der Staatsanwalt ermittelt auch gegen Familienmitglieder, die kurz vor dem Kurseinbruch ihre Aktien verkauften und vermutlich von Samuel Waksal Insider-Informationen erhielten. Der Beschuldigte bemühe sich nun um eine Übereinkunft, die seine Familienangehörigen vor dem Gefängnis bewahrt. Dies lehne die Staatsanwaltschaft aber ab, da sie überzeugt sei, genügend Beweise gegen seinen Vater und eine seiner Töchter zu besitzen.

Die Aktien stiegen gestern an der NASDAQ um 9,87 Prozent und schlossen bei 7,69 Dollar.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Skandal, Staat, Staatsanwalt
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