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Aachen: Im 17. Jahrhundert Kurort und Drogenzentrum

Wie der Bonner Volkskundler Gunther Hirschfelder in seinem aktuellen Aufsatz schreibt, hatte das Rheinland, insbesondere Aachen, im 17. Jahrhundert nicht nur einen Ruf als Kurort, sondern auch als Drogenzentrum.

So war das sogenannte Theriak, ein Gemisch aus Opium, Kräutern und Schlangenfleisch, seit dem dritten vorchristlichen Jahrhundert bekannt. Theriak galt auch in Köln und Umgebung als Allheilmittel, das wirksam gegen Syphilis und Pest sein sollte.

Allmählich vollzog sich der Wandel vom Medikament zur Modedroge. Besonders Aachen machte sich als Zentrum des Opiumkonsums einen Namen, der im 18. Jahrhundert dann seinen Höhepunkt fand. Im 19. Jahrhundert wurde Opium dann verschreibungspflichtig.


WebReporter: vanilleeis
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Droge, Aachen, Jahrhundert
Quelle: www.netzeitung.de

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