20.07.02 14:28 Uhr
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Ungereimtheiten bei Premiere - Schulden sind wesentlich höher

Einige Banken sind zur Zeit dabei, die Bilanzdaten vom Kirch-Sender Premiere genauer unter die Lupe zu nehmen. In einem Geheimpapier mit Namen 'Working Draft', das dem Spiegel vorliegt, werden weitaus höhere Schulden ausgewiesen als offiziell.

Demnach schaffte es Premiere nicht, zwischen 1999 und 2001 die Verluste, wie in der Bilanz ausgewiesen, zu verringern, sie liegen in Wirklichkeit um etwa 400 Mio. Euro höher. So wurden z.B. Verbindlichkeiten für Decoder nicht erfasst.

Auch die Bewertung von Filmrechten war zu hoch, statt 244 Mio. Euro sind sie nur 30 Mio. Euro wert.

Zur Rettung will man auch mit den Hollywood-Studio um bessere Konditionen verhandeln, einige gewährten schon 50 % Rabatt, das ist aber zu wenig.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Premier, Premiere, Schuld, Schulden
Quelle: www.spiegel.de

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