19.07.02 17:03 Uhr
 200
 

Israel will mit Sippenhaft das Palästinenser-Problem lösen

Schon während der ersten Intifada zwischen 1987 und 1993 hatten die Israelis die Häuser von militanten Palästinensern dem Erdboden gleichgemacht und diese ins Exil verfrachtet. Und nun versucht man es erneut mit diesem Mittel.

So wurde das Haus von Nasser Aseida, einem Hamas-Anführer, in dem Flüchtlingslager Askar zerstört und außerdem nahm man seinen Vater und vier seiner Brüder fest. Diese sollen nun in den Gaza-Streifen abgeschoben werden.

Israels Außenminister Schimon Peres befürwortet ein solches Vorgehen, falls es rechtlich einwandfrei sei. Es war nämlich unklar, ob die Betroffenen gegen den Verweis aus ihrem Wohnort klagen können.

Die Palästinenser halten das für rassistisch.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Problem, Palästinenser
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trumps rechter Chefstratege Stephen Bannon tritt offenbar zurück
Sigmar Gabriel ist empört: "Erdogan will die Menschen in Deutschland aufhetzen"
Erdogan fordert Deutsch-Türken auf, nicht CDU, SPD oder Grüne zu wählen



Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Bürgerrechtler: Redefreiheit auch für Neonazis
Donald Trumps rechter Chefstratege Stephen Bannon tritt offenbar zurück
Mittelmeer: Rechtsextreme Aktivisten beenden Einsatz gegen Seenotretter


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?