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Vandalismus: 150 muslimische Gräber in Argentinien zerstört

Unbekannte haben am Wochenende auf einem Friedhof außerhalb von Buenos Aires rund 150 muslimische Gräber zerstört. Es wurden laut Aussage der Polizei Fenster und Grabsteine zerbrochen und Bronzeschmuck von Mausoleen gestohlen.

Obwohl die Behörden das Motiv ausschließen, das es sich hier um eine 'Warnung' handelt, meint Abdul Karim Paz, der Leiter der Al-Tahuid Moschee, das es sich wegen des Ausmaßes der Zerstörung um einen Angriff gegen die islamische Gemeinschaft handelt.

Bemerkenswert ist, das das Grab vom Sohn des früheren argentinischen Präsidenten Carlos Menem Jr., der im gleichen Friedhof begraben wurde, verschont blieb. Er ist ein Moslem von syrischer Abstammung.


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WebReporter: Vector
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Argentinien, Vandalismus, Gräber
Quelle: famulus.msnbc.com

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