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Münchner Betrieb: BSE-Teile illegal als Sülze in den Handel gebracht

Einem Fleischerei-Betrieb wurden strafbare Zuwiderhandlungen nachgewiesen: BSE-gefährdete Wirbelsäulenteile, die gemäß Verbraucherschutz in den Schlachthöfen blau eingefärbt und in extra blaue Tonnen verbracht werden müssen, gelangten in den Handel.

Dem Münchner Betrieb kamen Kontrolleure auf die Spur, als sie im Kühlhaus falsch abgelegte und nicht gekennzeichnete BSE-Teile entdeckten. Heimlich, so der Chef, hätten seine Mitarbeiter das Risikomaterial in einem städtischen Container gelagert.

Das Amtsgericht verurteilte den Fleischerei-Boss zu einer Geldstrafe in Höhe von 7200 €. Sein bereits stark vorbelasteter Vorarbeiter wurde zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt, die allerdings gegen 1000 € Geldstrafe zur Bewährung ausgesetzt wurde.


WebReporter: luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Handel, legal, illegal, Betrieb
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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