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Sterilisation von Männern erhöht das Prostata-Krebs-Risiko nicht

Zu Beginn der 90er Jahre hatten unklare Forschungsergebnisse den Verdacht aufkommen lassen, dass zwischen der Sterilisation von Männern und Prostata-Krebs eventuell ein Zusammenhang bestehen könnte. Neuseeländer nahmen das nun genauer unter die Lupe.

Dieses Land hat weltweit die höchste Vasektomie-Rate, insgesamt nutzen auf der Welt 200 Millionen Paare die Sterilisation als Verhütungsmethode, allerdings zwei Drittel davon sind Frauen. Bei Männern ist der Eingriff aber wesentlich unkomplizierter.

Verglichen wurden 900 Prostata-Krebs-Patienten im Alter zwischen 40 und 74 mit 1200 gesunden Menschen. Die Krebsrate lag bei den Sterilisierten bei 23 % und in der Kontrollgruppe bei 27 %, nach mehr als 25 Jahren nach dem Eingriff bei 9 % zu 10 %.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mann, Krebs, Risiko, Prostata, Prostatakrebs
Quelle: www.aerztezeitung.de

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