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Merrill Lynch weist Insider-Vorwürfe zurück

Die Investmentbank Merrill Lynch and Co. Inc. wies am Mittwoch Vermutungen von Kongress-Ermittlern zurück, nach denen ihr Biotech-Analyst Insider-Informationen erhalten und verbreitet haben soll, als er einen Bericht über die ImClone Systems Inc. einen Tag vor einer negativen Nachricht für das Unternehmen veröffentlicht hat.

Ermittler untersuchen derzeit eine Research Note, die von Merrill Lynch-Analyst Eric Hecht am 27. Dezember 2001 veröffentlich wurde und sich mit Spekulationen befasst, nach denen die U.S. Food and Drug Administration (FDA) dem vielversprechenden ImClone-Medikament Erbitux keine Marktzulassung erteilen könnte. Einen Tag darauf hatte die FDA auch so entschieden.

Das House Energy and Commerce Committee, das sich mit dem Fall ImClone beschäftigt, versucht herauszufinden, ob es eine Verbindung zwischen der Spekulation von Hecht und dem Merrill Lynch-Effektenmakler Peter Bacanovic gab, zu dessen Kunden u.a. der ehemalige ImClone-CEO Samuel Waksal und Martha Stewart gehörten. Der CEO der Martha Stewart Living Omnimedia Inc. ist eine Freundin von Waksal, der am 27. Dezember ImClone-Aktien verkauft hat.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vorwurf, Insider, Lynch
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