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Gewerkschaftsmitglieder schweben weltweit oft in Lebensgefahr

Der internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) hat in seinem am Montag in Genf veröffentlichten Jahresbericht erschreckende Zahlen gemeldet. Laut IBGF wurden im vergangenen Jahr weltweit 223 Gewerkschaftsmitglieder ermordet oder verschwanden.

Das gefährlichste Land für die Arbeitnehmervertreter scheint Kolumbien zu sein. Hier wurden, dem Bericht zu Folge, im vergangenen Jahr 201 Gewerkschafter umgebracht oder entführt. Neben Kolumbien sind noch andere Länder in dem Bericht genannt.

Argentinien, China, Birma, Simbabwe, Swasiland sowie Guatemala und Costa Rica gehören zu den genannten Nationen, in denen Gewerkschaftsmitglieder gefährlich leben. Auffallend ist, dass keine der verantwortlichen Personen zur Rechenschaft gezogen wird.


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WebReporter: Schwarze Dame
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Welt, Leben, Gewerkschaft, Lebensgefahr
Quelle: www.sueddeutsche.de

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