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US-Gericht kippt Regulierungs-Richtlinien

Die vier großen regional operierenden Telekomgesellschaften der USA haben am Freitag vor Berufungsgericht des District of Columbia einen Erfolg erzielt. Verizon, SBC, BellSouth und US West hatten gegen Richtlinien der US Telekom-Regulierungsbehörde FCC geklagt, die in ihren Augen den Wettbewerb nicht sonderlich zuträglich waren, ihnen aber hohe Kosten aufbürdeten. Dazu zählt beispielsweise, dass die Unternehmen, die den Telefonanschluss für einen Kunden anbieten, nicht auf dergleichen Leitung einen DSL-Anschluss eines Konkurrenten schalten müssen.

Diese 1999 eingeführte Regelung wurde ebenso gekippt wie eine andere Regelung aus demselben Jahr. Diese sollte sicherstellen, dass die Konkurrenten auf die Netze des Unternehmens Zugriff zu fairen Konditionen erhalten. Das Aufschnüren von verschiedenen Service-Elementen solle von der FCC überarbeitet und den aktuellen Marktkonditionen angepasst werden, so das Gericht.

Die Entscheidung des Gerichts ähnelt sehr stark den Plänen, die der neue FCC Vorsitzende Michael Powell geschmiedet hat. Sie sehen unter anderem die Stärkung der Telekomkonzerne bei Breitbandanschlüssen vor, damit sie besser gegen Kabelnetzbetreiber konkurrieren können. Diese haben fast doppelt so viele Breitbandkunden wie die Telekomkonzerne. Auf der anderen Seite bedeutet die Verschärfung einen Rückschlag oder das Ende für die meisten kleineren Telekomkonzerne, die auf lokaler Ebene gegen die Baby-Bells konkurrieren wollten.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Gericht, Regulierung, Richtlinie
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