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Während Gedenkminute für Erfurt: Schüler kündigt blutigen Amoklauf an

Der 16-jährige Schüler hätte sich keinen Aufsehen erregenderen Moment für diese Sätze aussuchen können: Er werde Amok laufen, die Waffen von seinem Bruder erhalten, spätestens bis 31. Mai wiederhole sich in Würzburg, was in Erfurt passierte.

Das sagte er, sachlich und gelassen, als die Schüler des Don-Bosco-Heimes am 3. Mai schweigend aufgestanden waren, um der Opfer in Erfurt zu gedenken. Die Schulleitung erstattete darauf Anzeige. Es dauerte 3 Tage, dann wurde der Schüler verhaftet.

Auch bei dem Trittbrettfahrer brennt innerlich ein Rachegedanke: Kurz zuvor hatte er erfahren, dass er nicht in dem Heim in Würzburg bleiben könne. Die Staatsanwaltschaft nimmt die blutige Ankündigung ernst, ein Verfahren wird in Kürze eröffnet.


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WebReporter: Bibliothomas
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schüler, Amoklauf, Erfurt, Gedenk, blutig
Quelle: www.mainpost.de

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