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Helkon schreibt Pay-TV-Rechte ab

Die Helkon Media AG gab am Mittwoch bekannt, dass sie auf die aktuellen Entwicklungen der Kirch Gruppe mit der Neuallokation der Filmrechte auf die einzelnen Auswertungsstufen reagiert. Die noch in der Bilanz aktivierten Pay-TV-Rechte werden daher auf 5 Prozent abgeschrieben, womit eine konservative Bilanzierungs- und Bewertungspolitik verfolgt wird.

Der bisherige Bewertungsansatz, der eine verwertungsbedingte Abschreibung und damit verbundene Allokation des Pay-TV-Rechts in Höhe von 15-25 Prozent der gesamten Lizenz vorsah, wird aufgrund der unsicheren Zukunftsaussichten des deutschen Pay-TV-Marktes auf 5 Prozent gesenkt. Können einzelne Filmrechte und Lizenzen künftig zu den zuvor erwarteten Konditionen vermarktet werden, stehen diesen Verwertungserlösen nun deutlich geringere Abschreibungen gegenüber.

Sämtliche deutschen Pay-TV-Rechte von Helkon werden somit von ihrer bisherigen Bewertung auf maximal 5 Prozent des gesamten Lizenzpreises des jeweiligen Filmrechts abgeschrieben. Hierdurch wird das Ergebnis im derzeit laufenden dritten Quartal mit Sonderabschreibungen in Höhe von 10 Mio. Euro belastet.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: TV, Recht, Pay-TV
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