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WHO: Rückschlag im Kampf gegen Kinderlähmung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) konnte wahrlich Erfolge auf dem Gebiet der Ausrottung der Kinderlähmung (Polio) verzeichnen: Zwischen 1988 und 2001 sank die Zahl der infizierten Kinder von 350.000 auf 537.

Auch die Zahl der Länder, in denen Kinderlähmung noch ein akutes Thema ist, sank - nämlich von 125 auf 10. Allerdings besteht in eben diesen Nationen das Problem der politischen Instabilität, wodurch eine Ausrottung der Krankheit verhindert wird.

Hintergrund: Das Poliomyelitis-Virus sorgt für Schädigungen des Nervensystems und kann so zu Lähmungen führen. Übertragen wird die oft folgenschwere Krankheit über den Mund. Wegen Atemwegslähmung sterben so fünf bis zehn Prozent der Erkrankten.


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WebReporter: stephanraab
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kampf, WHO, Rückschlag
Quelle: www.netzeitung.de

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