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AMD gibt Microsoft Rückenwind im Prozess

Mit dem Chiphersteller AMD scheint der Softwareriese Microsoft einen guten Verbündeten gefunden zu haben. In seiner Aussage im Anti-Trust Prozess, den 9 amerikanische Bundesstaaten gegen Microsoft führen, führte Jerry Sanders, CEO bei AMD, an, dass Microsoft mit seiner marktbeherrschenden Stellung eine Standardisierung für Hardwarehersteller schaffe. Sollte Microsoft gezwungen werden, seine Quellcodes zu veröffentlichen, müssten Hardwarehersteller ihre Produkte auf viele unterschiedliche Systeme anpassen, was zweifelsfrei sehr teuer wäre und die Industrie um 20 Jahre zurückwerfen würde.

Die Anwälte von Microsoft verlangten unterdessen erneut die Einstellung des Verfahrens, da die Anwälte der Gegenseite angeblich keine ausreichenden Beweise vorgelegt hätten.

Die Microsoft-Aktie lässt sich heute von der allgemein guten Stimmung im Tech-Sektor anstecken und gewinnt 3,9 Prozent auf 57,87 Dollar.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Microsoft, Prozess, AMD, Rücken
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