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KPMG gerät durch Bilanzfälschung bei Comroad unter Druck

Erst Mitte Februar begann man auch beim Wirtschaftsprüfer des Skandalunternehmens Comroad die Bilanz des Mandanten in Frage zu stellen, die bekanntlich (SSN berichtete) zu 98% aus Luftbuchungen bestand, und kündigte das Mandat fristlos.

Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre spricht von 'totalem Versagen' der Buchhalter, die zwei Jahre lang keinen Argwohn wegen der Umsatzkonzentration auf ein einziges asiatisches Unternehmen hegten.

Die Existenz einer Firma hätten sie als Wirtschaftsprüfer nicht zu überprüfen, erwiderte KPMG.
KPMG hatte erst kürzlich nur durch Zahlung von 50 Millionen Euro Schadenersatz eine Klage der durch Flowtex Geschädigten verhindern können.


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WebReporter: kwikkwok
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Druck, Bilanz, Bilanzfälschung
Quelle: www.netzeitung.de

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