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10.000 wildlebende Hunde in Kabul - Stadtreinigung sagt den Kampf an

In Kabul, der Hauptstadt Afghanistans, leben zur Zeit 10.000 wilde Hunde. Viele von ihnen haben Tollwut und greifen die Menschen an. Als es während den letzten Kriegswochen zum Nahrungsmangel kam, gruben sie Leichen auf Friedhöfen aus.

Die Kabuler Stadtreinigung will nun die Überzahl der wildlebenden Hunde mit Strychnin und Gewehren beseitigen. Strychnin ist ein tödliches Gift, was Nervenbahnen im Rückenmark lähmt. Der Tod tritt qualvoll und langsam ein.

Aufgrunddessen wollte die Weltgesundheitsorganisation dieses Gift nicht liefern.
Strenggläubige Muslime hatten die Hundejagd während der Taliban-Herrschaft verboten.
Bis zum Frühsommer, beim Eintreffen des Königs, soll die Plage beseitigt sein.


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WebReporter: t0ny
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kampf, Stadt, Kabul
Quelle: www.blick.ch

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