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Der 9.April 2002: Schicksalstag für Bilanz der HypoVereinsbank

In den 90er Jahren hat die damalige Hypobank durch ihr 'nahestehende' Makler in Milliardenhöhe Immobilienkredite verkauft, mit denen Anlegern 'Schrottimmobilien' finanziert wurden. Dies wird der Bank jetzt möglicherweise zum Verhängnis.

Der Europäische Gerichtshof hat bereits entschieden, daß die Kredite als Haustürgeschäfte nichtig sind.Am 9.April entscheidet nun der Bundesgerichtshof über die Umsetzung des Urteils in Deutschland, wohl mit negativem Ausgang für die Bank.

Das bedeutet für die HypoVereinsbank Verluste in Milliardenhöhe.Zinsen muß man zurückzahlen, Restkredite ausbuchen. Die Verwertung der Immobilien lassen kaum einen wesentlichen Erlös erwarten. Rückstellungen zu bilden hat man bisher unterlassen.


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WebReporter: netbil
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verein, Bilanz, Schicksal
Quelle: www.zeit.de

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