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Schweizer Landessprache vom Aussterben bedroht

Bei einer Volkszählung in der Schweiz kam heraus, dass nur noch 0,46 % der schweizer Bevölkerung die vierte Landessprache - das Rätoromanische - als Hauptsprache der Schweiz ansehen.

1990 waren es noch 0,6 % der Schweizer.
Nun bemüht sich die Region Graubünden um den Erhalt der Sprache.
Derzeit sprechen noch etwa 34.000 Schweizer rätoromanisch.
Schulprogramme, die Deutsch/Romanisch unterrichten, werden kaum angenommen.

Politiker und Sprachfunktionäre fordern nun ein Sprachengesetz, dass in die Verfassung des Kantons aufgenommen wird.
Sonst droht dem Rätoromanischen in 40 Jahren das Aus.


WebReporter: delerium
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Schweiz, Aussterben
Quelle: kultur.orf.at

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