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Angeklagte im Völkermordprozess boykottieren Prozessbeginn

Die Angeklagten im Prozess um eine halbe Millionen ermordeter Menschen, anlässlich eines 1994 stattgefundenen Genozids, boykottierten den Prozessbeginn vor dem UN-Tribunal in Arusha (Tansania).

Als Begründung gaben sie an, keine französische Übersetzungen der Anklageschrift bekommen zu haben. Alle vier werden von der Anklage als Köpfe des Massakers am Tutsi-Volk bezeichnet.

Die Beklagten sollen mit unglaublicher Brutalität vorgegangen sein und dabei ihre Opfer ermordet, vergewaltigt und verstümmelt haben, sagte Ankläger Chile Eboe-Osuji.


WebReporter: sehpferd
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Angeklagt, Völkermord, Prozessbeginn, Angeklagte
Quelle: www.ananova.com

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