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Blaufärben nach historischem Rezept

Georg Stark aus dem ostfriesischen Jever hat die Kunst des Blaufärbens wieder entdeckt – mit Hilfe eines Chemikers und eines Rezeptbuches von 1846 – und heute kann man bei ihm nach dieser alten Technik wieder färben lassen.

Wunderliche Chemikalien wie Glaubersalz und Galitzenstein werden zum Färben benutzt, doch bevor es losgeht, muss erst noch der Teil abgedeckt werden, der nicht gefärbt werden soll: Dazu wird nach altem Rezept hergestelltes „Druckpapp“ benutzt.

Man braucht viele Arbeitsgänge, bis das typisch friesische weiße Muster auf blauem Untergrund herauskommt, und ganz geklärt, so verrät der Färber, seien die Dinge im altertümlichen Blaudruck immer noch nicht.


WebReporter: sehpferd
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Geschichte, Rezept
Quelle: www.weser-kurier.de

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