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Deutsche Börse schließt sechs Unternehmen vom Neuen Markt aus

Die Deutsche Börse hat am Mittwoch die ersten sechs Unternehmen wegen geringen Börsenwertes vom Neuen Markt ausgeschlossen. Die Unternehmen InfoGenie Europe AG, e.multi Digitale Dienste AG, GFN AG, NSE SoftwareAG, FortuneCity.com Inc. und Letsbuyit.com NV werden mit Ablauf des 27. April 2002 aus dem Neuen Markt ausgeschlossen und im Geregelten Markt gehandelt.

Die Ausschlussregeln für Unternehmen mit geringem Börsenwert und für insolvente Unternehmen hatte die Deutsche Börse am 1. Oktober 2001 eingeführt, um das Profil des Neuen Marktes als Segment für Wachstumsunternehmen zu stärken.

Im Falle des Ausschlusses der Micrologica AG hat das Primary Markets Arbitration Panel als zuständiges Schiedsgericht des Neuen Marktes das Hauptsacheverfahren am 12. Februar 2002 rechtskräftig abgeschlossen. Das Unternehmen war Ende April 2001 insolvent geworden. Im Hauptsacheverfahren gaben die drei Schiedsrichter der Deutschen Börse Recht und erklärten den Ausschluss für rechtmäßig. Sowohl die entsprechende Änderung des Regelwerkes des Neuen Marktes als auch die Anwendung der Ausschlussregeln auf das Unternehmen seien rechtsfehlerfrei erfolgt. Micrologica wird seit dem 20. März 2002 im Geregelten Markt gehandelt.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Markt, Börse, Unternehmen
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