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Fraport AG meldet vorläufige Geschäftszahlen für 2001

Die Fraport AG hat nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr den Umsatz um 2,9 Prozent auf 1.580,6 Mio. Euro gesteigert. Der EBITDA-Gewinn lag bei 507,2 Mio. Euro und damit 4,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Jahresüberschuss lag bei 101,1 Mio. Euro.

Bei diesem Jahresüberschuss spielten eine Reihe von Sondererträgen und Aufwendungen eine Rolle. So konnte das Unternehmen Rückstellungen für einen Rechtsstreit im Wert von 22,2 Mio. Euro auflösen. Gleichzeitig entstanden Forderungen gegenüber dem Land Hessen in Höhe von 23,0 Mio. Euro aufgrund von getätigten Bodensanierungsarbeiten.

Für einen Teil der Abschreibungen war der derzeit im Bau befindliche Flughafen Manila zuständig, dessen Wert aufgrund des künftig zu erwartenden geringeren Flugverkehraufkommens gesunken ist. In dieses Projekt hat die Fraport AG bis zum Bilanzstichtag 234,7 Mio. Euro an liquiden Mitteln investiert sowie weitere 142,9 Mio. Euro an Garantien abgegeben. Weitere Garantien und Sicherheiten wurden inzwischen und werden in beschränktem Rahmen voraussichtlich noch erteilt, wobei das Management aber die Exponiertheit der Fraport AG maßgeblich zurückführen will. Der Ausgang der derzeit mit der philippinischen Regierung stattfindenden Verhandlungen wird die Entwicklung des Projektes entscheidend beeinflussen.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geschäft, 2001
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